In Kürze soll der sechsspurige Ausbau der Autobahn A 3 von Erlangen bis Biebelried weitergehen.

Dazu teilte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung seines Gemeinderats mit, dass die beteiligten Bauunternehmen während dieser Zeit Niederlassungen in Geiselwind einrichten wollen. Dort soll das Hauptbüro für den gesamten Abschnitt vom Kreuz Fürth-Erlangen bis Biebelried seinen Standort bekommen. Bis September 2025 sollen die Arbeiten an der Strecke, die als öffentlich-private Partnerschaft gebaut wird, abgeschlossen sein.

In Geiselwind entsteht ein Bürokomplex aus Containern, der etwa gegenüber der früheren Autobahn-Meisterei seinen Platz haben wird. An der Stelle stehen bereits Container vom vorherigen Ausbau. Auch diesmal ist das Ganze ist zeitlich befristet, denn spätestens nach Fertigstellung der Fernstraße müssen die Container wieder abgebaut werden.

Außerdem wird im Gewerbegebiet, hinter dem Areal des McDonalds-Schnellrestaurants, eine eine Wohncontainer-Anlage aufgestellt. In diesem sollen bis zu 300 Arbeiter untergebracht werden, teilte die Baufirma mit. Normalerweise seien Wohnungen in dieser Form in einem Industriegebiet nicht zulässig. Weil es sich aber um eine vorübergehende und befristete Anlage handelt, könne man eine befristete Genehmigung erteilen, erläuterte Verwaltungsleiter Wilfried Hack.

Außerdem informierte Nickel, dass bereits in diesen Tagen die Verkehrsführung zwischen Schlüsselfeld und der Ausfahrt Höchstadt-Nord geändert werde. Die Fahrspuren würden insgesamt ziemlich schmal, sagte Nickel, wodurch er vermehrt Unfälle und damit Feuerwehreinsätze befürchte. Zudem informierte er, dass 2021 mit dem Abriss der drei bestehenden Brücken auf dem Stück zwischen Geiselwind und Wiesentheid begonnen werde.