Im Jahr 2020 jähren sich die Zerstörung der Kitzinger Synagoge und der Beginn der Ausmerzung der jüdischen Gemeinde zum 82. Mal, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Kitzingen. Aus Anlass des Gedenkens an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. auf 10. November 1938 findet am Montag, 9. November, eine Gedenkveranstaltung statt.

Die Gedenkfeier startet um 17.30 Uhr mit einem Lichterweg vom Koffer-Deportationsdenkmal am Rosengarten zum Landwehrplatz und den Kitzinger Kirchen. Sie verknüpft sich in diesem Jahr mit der zweiwöchigen Friedensdekade, die bereits am Sonntagabend in der evangelischen Stadtkirche eröffnet wird.

Gegen 18 Uhr wird Oberbürgermeister Stefan Güntner im Namen der Stadt vor der Alten Synagoge einen Kranz niederlegen. Im Anschluss daran bittet der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen zu Gedenken und Gebet mit Dekanin Kerstin Baderschneider.

Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor des evangelischen Dekanats und das Armin-Knab-Gymnasium beteiligt sich mit Gedichten, Texten und Theaterszenen an der Gedenkfeier.