Mit der dunklen Seite der Macht haben sich am Sonntagabend die Buchbrunner Geometer angelegt. Ihren Umzug – in diesem Jahr erst bei Anbruch der Dunkelheit – widmeten sie dem Motto „Star-Wars“ und setzten Wagen und Fußgruppen mit Lichteffekten beeindruckend in Szene.

Dass nicht nur die Idee des Nachtumzugs, sondern auch dessen Umsetzung toll war, belegte vor allem das diesjährige Geomobil. Die Geometer „flogen“ auf einem riesigen Raumschiff an den Zuschauern am Straßenrand vorbei. Dahinter marschierte eine ganze Flotte Clone Trooper, deren Kostüme bewiesen: Für unsere Kerm ist uns kein Aufwand zu viel.

Auch andere Wagen waren es wert, bestaunt zu werden. Vor einer großen Videoleinwand groovte eine David Hasselhoff-Kopie wie einst das Original in seinen besten Zeiten. Mit Lichterketten behängte Kinder fingen die Blicke der Besucher genauso auf, wie die zwei kleinen weißen Trabis, in denen die Ex-Geometer der Wiedervereinigung gedachten. Und das waren längst nicht alle Stationen des viel gelobten Nachtumzugs.

Vor dem Umzug verlas Geo Fex alias Felix Hartmann seine erste Predigt, in der zweimal sechs Döner und zwei Roller-Talente für reichlich Lacher sorgten. Nach dem Umzug wartete mit der Ausgrabung traditionell ein echter Höhepunkt der Buchbrunner Kirchweih. Die vielen Besucher wurden nicht enttäuscht, denn die Geometer boten ihnen eine beeindruckende Show – mit Feuerwerk, „1, 2, 3“-Spielshow-Einlage und einem Lichtschwert-Duell mit Darth Vader.

Abwechselnd wurde der Platz mal mit Flutlichtern bestrahlt, mal ließen die Geos in absoluter Dunkelheit bloß einzelne Lichter wirken. Mit großem Applaus wurde so auch Philipp Mellinger als neuer „Geo Captain“ in die Geometer-Runde eingeführt. Am Ende gab es großes Staunen, als die Geos „ihre Kunni“ wie durch Zauberhand in die Lüfte schweben ließen. Die Zuschauer waren sich einig: Das hatte Gänsehaut-Potential. Oder wie flüsterte eine junge Frau im Publikum: „Da kriegt man richtig Bock auf die nächste Kerm.“