Der Evangelische Arbeitskreis der CSU (EAK) tritt für den Schutz der stillen Feiertage wie Karfreitag, Buß- und Bettag oder Allerheiligen ein.

Unter Leitung der unterfränklischen Bezirksvorsitzenden Barbara Becker (Wiesenbronn) wurde ein Antrag an den Vorstand der Partei erarbeitet, der beim Adventstreffen des EAK auf dem Schwanberg vorgestellt wurde, wie der Presse berichtet wird.

Darin wird gefordert, dass „eine Aufweichung des Feiertagschutzes nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts unterbleibt“. Hintergrund: Die bayerischen Regeln zum Schutz des Karfreitags wurden für „unverhältnismäßig“ erklärt.

„Damit wird ein historisch gewachsener Standard unserer religiösen Überzeugung gestört und die Verwaltungsentscheidungen auf örtlicher Ebene unnötig erschwert“, begründet der EAK seinen Antrag.

Der Arbeitskreis befürchtet eine schleichende Abwertung von Grundlagen der Gesellschaft.