Der Bildstock des heiligen Georg an der Straße zwischen Volkach und Fahr erstrahlt in neuem Glanz. Der Heimatverein Volkach hat ihn als Ort der jährlichen Traubensegnung nach Rücksprache mit der Stadt Volkach und nach Anweisung des Landeamtes für Denkmalpflege reinigen und konservieren lassen. Die Arbeiten führte der Volkacher Bildhauer Fred Grimm durch. Die Kosten für die Restaurierung übernahm der Verein.

Bei der Übergabe des Bildstocks an die Stadt, vertreten durch Bürgermeister Peter Kornell, am Freitag freute sich Heimatvereinsvorsitzender Herbert Meyer über die gelungenen Arbeiten, die Vorstandskollege Peter Feuerbach in die Wege geleitet hatte. Meyer sieht die Bildstöcke als wesentlichen Bestandteil in der mainfränkischen Kulturlandschaft. Die Inschriften würden häufig von Dankbarkeit für „übernatürliche“ Hilfe bei Gefahren und Unglücksfällen berichten. Oft seien sie auch Gedenksteine für eine Familie oder Namenspatrone, an die man sich wendet.

Seit vielen Jahren veranstaltet der Heimatverein seine Traubensegnung zu Beginn der Lese vor diesem Bildstock mit dem Stadtpatron St. Georg. Er stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und erinnert an das Schicksal einer Familie. Die Inschrift ist kaum lesbar. Der Bildstock wurde in den 1960er Jahren nach Beendigung der Weinbergsflurbereinigung an dieser markanten Stelle wieder aufgestellt. Die nächste ökumenische Traubensegnung findet am Samstag, 10. September um 14 Uhr am Bildstock statt.