Seit Januar ist Frank Albert der neue Wirtschaftsförderer im Landkreis Kitzingen. Außerdem ist er Sachgebietsleiter im Bereich Wirtschaftsförderung, Tourismus, ÖPNV und BNE. Er folgt auf Kristina Hofmann, die im Herbst nach Coburg gewechselt ist, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

Der 35-Jährige lebt in Unterpleichfeld bei Würzburg und hat zuvor bei der IHK Würzburg Schweinfurt als Referent für Innovation, Technologie und Fördermittel gearbeitet. Durch seine bisherigen beruflichen Stationen bringt Frank Albert große Erfahrungen im Bereich der Unternehmensförderung sowie gute Kontakte zu den beiden regionalen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, den regionalen Gründerzentren sowie den beiden Kammern IHK und HWK mit.

„Ich bin ein Fakten-Mensch“, beschreibt sich Frank Albert selbst. Deshalb hat er sich auch vorgenommen, zeitnah Zahlen – Daten – Fakten rund um den Landkreis zu ermitteln. Entstehen soll eine Übersicht zum Beispiel über verfügbare oder geplante Gewerbeflächen, PV-Anlagen, Breitband, Mobilfunk und 5G Verfügbarkeit in der Fläche, E-Ladesäulen und Windräder im Landkreis, auf deren Basis ein strategisches Leitbild entwickelt werden kann.  „Wir brauchen auch eine Übersicht über die ansässigen Betriebe und die Altersstruktur deren Mitarbeiter, die Verteilung der Industriearbeitsplätze und deren Branchen – alle diese Daten gibt es bereits, aber nicht gebündelt an einer Stelle verfügbar. Diesen Ist-Stand möchte ich erheben, um auf dieser Basis passgenau wirken zu können“, erklärt der 35-Jährige.

Als ehemaliger Geschäftsführer des Industrie-, Technologie- und Forschungsausschusses der IHK Würzburg-Schweinfurt und durch seine Referententätigkeit unter anderem im Bereich Innovation möchte er auch auf diesen Bereich ein besonderes Augenmerk legen: „Vielleicht schaffen wir es, ein Gründer- oder Technologietransferzentrum einzurichten.“ Im Landkreis Kitzingen gebe es eine gute Wirtschaftsstruktur mit sehr spannenden Firmen, beschreibt der neue Wirtschaftsförderer seinen Eindruck.

Künftig ist er aber nicht nur für den Bereich Wirtschaft zuständig, sondern in seinem Sachgebiet werden auf vielen Ebenen, wie dem ÖPNV, dem Tourismus, dem Regionalmanagement und dem Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), an wichtigen Stellschrauben für die erfolgreiche Entwicklung des Landkreises gedreht. „Wichtig ist, dass wir den Landkreis im Einklang von Ökonomie und Ökologie weiterentwickeln und dabei auch ein Augenmerk auf die besondere Struktur als Wein- und Gartenbaulandkreis legen,“ betont der 35-Jährige.

Frank Albert

Der neue Wirtschaftsförderer Frank Albert hat ein Masterstudium des Regionalmanagements an der Hochschule Weihenstephan-Triesdof absolviert sowie 2019 ein Aufbaustudium zum Patentreferenten an der Beuth Hochschule für Technik Berlin abgeschlossen. Die vergangenen viereinhalb Jahre war er an der IHK Würzburg-Schweinfurt als Referent für Innovation, Technologie und Fördermittel beschäftigt und hat dort pro Jahr um die 400 Beratungen mit Unternehmen in den Bereichen Fördermittel, Produktkennzeichnung, gewerbliche Schutzrechte, Startup Beratung, Hochschulkooperationen und dergleichen durchgeführt. Davor war er 2,5 Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie- und Gründerzentrum Würzburg.
Quelle: Landratsamt