Langsam, aber sicher, geht es in Castell beim Thema Kläranlage vorwärts. In der Ratssitzung eilte Bürgermeister Christian Hähnlen mit, dass er im März erste Zahlen zu den Möglichkeiten bekomme. Dann werde man zumindest zu den Varianten des Anschlusses nach Wiesentheid, sowie beim ebenso möglichen Neubau einer Anlage in Castell, näheres wissen.

Als dritte Möglichkeit steht nach wie vor ein Anschluss an die Abwasseranlage in Kitzigen im Raum. Hier wartet Bürgermeister Hähnlein noch auf die Berechnung. Hintergrund des Ganzen ist, dass die Gemeinde beim Punkt Abwasser handeln muss. Die Genehmigung der bestehenden eigenen Anlage läuft bis Ende 2022 und kann nicht mehr verlängert werden.

Zur Lösung für das Abwasser prüft die Kommune die drei geschilderten Varianten. Ein Ingenieurbüro ist mit dem Erstellen einer Studie beauftragt, die die Wirtschaftlichkeit prüft.

Im Gemeinderat wurde außerdem der neue Ortsprospekt ausgeteilt. Gemeinderätin Brigitte Horak, die das Papier mit dem Touristikrat erstellt hat, erläuterte dazu einiges. Die Räte entschieden sich für die Version mit glänzenden Papier und bestellten 5000 Exemplare. Die Kosten betragen rund 900 Euro, die neuen Prospekte sollen in Kürze vorliegen.