Trotz des launischen Wetters lockte die Sehnsucht nach geselligem Beisammensein 40 Frauen, unter ihnen auch zwei Männer, in die „Villa Sommerach“. Nach Kaffee und leckerem Kuchen gewährte der jetzige Besitzer, Herr Max Müller, Einblick in die Geschichte der Villa. Das Gelände wurde bereits Ende des 13. Jahrhunderts von den Grafen zu Castell an das Kloster Münsterschwarzach verpfändet. Die Villa ging im Laufe der Zeit immer wieder in andere Hände über. Der Wettergott meinte es am Nachmittag besonders gut und so konnten die Besucher bei Sonnenschein im romantischen Garten und Hof flanieren, bestaunen, sich ausruhen, ihre Seelen baumeln lassen oder sich bei lockerer Atmosphäre austauschen und näher kennenlernen.

Von: Elisabeth Rost vom Katholischen Frauenbund, Zweigverein Dettelbach