Die sprichwörtliche Kirchenmaus ist bekannt. In der St. Burkard-Kirche in Obernbreit darf ihr Namensverwandter, die Fledermaus, einziehen. Grund dafür ist, dass seit der Renovierung das Kirchendach nicht mehr als Abstellfläche genutzt werden darf. Über diesen Umstand freute sich besonders Christian Söder, Fledermausbeauftragter der Region Kitzingen. Denn die Fledermaus liebt besonders alte Gebäude und ihre Ruhe. Deshalb spendete er der Kirchengemeinde Nistkästen, die in einer gemeinsamen Aktion ins Kirchendach gebracht und aufgehängt wurden. Dort fand Christian Söder auch Spuren von Fledermäusen, die seit der Renovierung bereits Zeit im Dach verbracht hatten. "Bewahrung der Schöpfung gehört zum christlichen Auftrag. Deshalb freue ich mich, auf diese Weise der Natur etwas Lebensraum zurückgeben zu können", sagte Pfarrer Sebastian Roth. "Nun hoffen, wir, dass die Fledermäuse es mit den Nistkästen noch gemütlicher haben werden und im Frühling wieder in unsere Kirche einziehen."