Wie in vielen anderen Kommunen auch, beriet der Albertshöfer Gemeinderat in der Ratssitzung über Luftreinigungsgeräte als Reaktion auf die Corona-Pandemie in der Albert-Schweitzer-Grundschule. Dabei beschloss die Ratsrunde, nicht auf ein Provisorium zu setzen, sondern eine ganze Sache zu machen mit der Installation von stationären Lüftungsanlagen.

Wie Bürgermeister Horst Reuther schilderte, waren in den meisten Klassenzimmern bei der Generalsanierung der Schule vor ein paar Jahren Lüftungssysteme eingebaut worden, solche fehlen nur in zwei Klassenzimmern und dem Werkraum. Das Gremium folgte dem Vorschlag von Frank Sattes, auch in diesen drei Räumen ein festes Lüftungssystem installieren zu lassen, auch wenn es dafür keinen staatlichen Zuschuss gibt. Denn damit wären alle Räume des Schulhauses für die Zukunft bestens belüftet. Die Entscheidung bedeutet, dass die Gemeinde das Vorhaben bezahlt, während die mobilen Geräte der Schulverband hätte finanzieren müssen.

Vizebürgermeister und Bau-Fachmann Klaus Richter ist derzeit damit beschäftigt, die Planung für die Sanierung der Friedrich-Hiller-Straße abzuarbeiten. Jetzt gab er am Ratstisch einen Einblick in den aktuellen Sachstand über das Vorhaben, für das im Haushalt 200 000 Euro eingestellt sind. Noch sind die Kosten nicht bezifferbar, doch dürften sie nicht zu hoch ausfallen. Denn der Bürgermeister hatte die gute Nachricht, dass bei der Kanalbefahrung nicht zu schlimme Schäden entdeckt worden seien. Deswegen könnten alle schadhaften Stellen des Abwasserkanals im Inlinerverfahren – bei dem die Straße nicht aufgegraben werden muss – erledigt werden. Das Aufgraben ist nur dort erforderlich, wo manche Grundstücke noch keinen eigenen Hausanschluss haben. Das Vorhaben läuft auch in Absprache mit dem Wasserbeschaffungsverband, der mit der Straßensanierung auch eine neue Wasserleitung verlegt.

Der Gemeinderat hatte in seiner September-Sitzung beschlossen, öffentlich zugänglich Defibrillatoren für die Standorte, Bauhof, Grundschule, Gartenlandhalle und vor dem Gasthaus Anker, anzuschaffen. Der Bürgermeister informierte die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen über einen Brief des Mitglieds der Sanitätsbereitschaft, Hans Uhl. Er erinnerte daran, dass die Bereitschaft vor geraumer Zeit einen Beschluss gefasst hat, die Summe von 1500 Euro für die Anschaffung eines solchen Geräts zu spenden.

Der Gemeinderat will ein Grundstück neben dem Häckselplatz aufwerten, deswegen wird dort durch die Geesdorfer Firma Pflanzen Weiglein für 1270 Euro eine Windschutzhecke gepflanzt.