Die Kurzzusammenfassung der vergangenen Tage live, in Farbe und direkt aus der Redaktion. Das schönste wiederentdeckte Wort:

Ausbaldowern. Wir haben mal ausbaldowert, dass dieses Wort erstmals 1902 im Duden stand. Die Wahrheit der Woche . . .

. . . wurde im Kitzinger Amtsgericht ausgesprochen: Ohne schlechte Menschen gäbe es keine guten Anwälte. Der schönster Verschreiber:

Ein fehlendes „l“ machte aus verschlossenen Türen verschossene Türen. Ein echter Aufreger:

Ist und bleibt die Flüchtlingskrise. Diese Woche tauchte von einer gewissen Julia Klöckner, ihres Zeichens CDU-Vizechefin, ein „Plan A 2“ auf. Wenn Politik sich mal aufs Machen statt aufs Ausdenken von Weichspül-Worten konzentrieren würde, wären wir einen Schritt weiter. Auf alle Fälle gründen wir hiermit die Initiative „Rettet den Plan B!“ Zuletzt genervt hat. . .

. . . wie immer der morgendliche B 8-Stau in Kitzingen. Für die paar Meter vom Ortseingang bis zum Eisenbahnviadukt braucht man acht Minuten. Macht alleine dort 40 Minuten in der Woche. Je nach Strecke plus Rückfahrt reden wir also von bis zu drei Stunden Stau-Stehen pro Woche. Auf dem Pendler-Schmerz-Index macht das glatte 100 von 100 Punkten. Schönste Erkenntnis der Woche:

Jeder Mensch, mit dem man spricht, ist eine Schublade weniger. Keine Antwort hatten wir zuletzt. . .

. . . auf die Frage, warum Deutschland immer mehr zur Servicewüste wird. Beim Kundenservice gelten nur noch diese Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: geschlossen. Samstag und Sonntag: zu. Der gerade weltbeste Lieblingswitz der Redaktion:

Ich habe gestern beim Bäcker angerufen - ging da nur die Mehlbox dran. Und sonst so?

Wo es hinführt, wenn man nie eine Zeitung zu Gesicht bekommen hat, zeigt gerade das „RTL-Dschungelcamp“. Forsch voran geht hier Thorsten Legat. Ein kleines Beispiel: Bei ihm purzeln keine Steine vom Herzen, bei ihm passiert das: „Da fallen Ballaststoffe ab!“

Neues aus der Redaktion gewährt Einblicke in den Alltag der Kitzinger Redaktion und erscheint mittwochs.