Die Kurzzusammenfassung der vergangenen Tage live, in Farbe und direkt aus der Redaktion. Das schönste wiederentdeckte Wort:. Fracksausen. Ausgestorben, weil heute alle cool sind und scheinbar keiner mehr das hat, was das Wort bedeutet: Lampenfieber. Außerdem spricht die moderne Kleiderordnung gegen das Fracksausen, weil ja auch der Frack gerade dabei ist, das Zeitliche zu segnen – und ohne Frack saust eben auch nichts mehr. Worte, die keiner braucht: Zahnarztfrau.

Frage der Woche:

Ein anderes Wort für Ehefrau? Mit sechs Buchstaben? Genau: Chefin! Zuletzt gelernt haben wir . . .

. . . dass ein Feuerwerk nicht nur bei Dunkelheit abgebrannt werden muss. Beim Kreisheimattag in Obernbreit fand das vermutlich erste Tagfeuerwerk im Landkreis statt. Kann man mal machen, fühlt sich aber an wie, naja, Zahnarztfrau. Erkenntnis der Woche: „Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.“ (Joseph Addison). Redewendung, leicht gemacht:

Neulich sagte einer, er sei „baff erstaunt“. Damit wollte er ausdrücken, dass er nicht nur erstaunt, sondern äußerst erstaunt ist. Gemeint war „bass erstaunt“. Bass steht für sehr, baff dagegen für verblüfft. Man kann also „bass erstaunt“ sein – oder eben „baff“ wie nach dieser Erläuterung. Die etwas andere Begegnung . . . . . . fand mit Walter Vierrether statt. Zufällig vor einem Supermarkt. Der Mann war schwer in Eile. Von wegen Ruhestand: Alle wollen was von ihm, erzählte der Kitzinger Ex-Tourismuschef. Im Grunde habe er jetzt mehr Termine als während seiner aktiven Zeit. Es stimmt also doch: Rentner haben niemals Zeit. So genial können Überschriften sein: „Schüler kegeln mit Senioren“ – die etwas andere Art, den Generationenkonflikt zu lösen.

Neues aus der Redaktion gewährt Einblicke in das Innenleben der Kitzinger Redaktion und erscheint mittwochs.