Schon wieder rum. 365 Tage alt ist es nur geworden, das alte Jahr mit dem Namen 2013. Keine Chance auf Verlängerung. Wenn in ein paar Stunden die Glocken läuten, die Böller knallen und die Raketen in den Himmel steigen, ist es einfach dahin gegangen. Die nächsten 365 Tage warten schon und damit das Jahr 2014.

Man kann ja sagen, was man will, aber langweilig war 2013 nicht. Die Jahresrückblicke, die schon seit Wochen über die Bildschirme flimmern und seit ein paar Tagen die Zeitungen füllen, zeigen das.

In dieser Ausgabe gibt es Teil vier unsere Jahresrückblicks. Die Themen: Neues Fastnachtmuseum, 450 Jahre Rathaus, Tempo 80 auf der B 8 und Dauer-Rot an den Ampeln, die Marktbreiter Tankstelle, serienweise Wildunfälle oder Proteste gegen den Pflegenotstand. Das ist übrigens echt neu im Kitzingen 2013. Das Protestieren und Probeliegen auf dem Pflaster organisiert man seit diesem Jahr über soziale Netzwerke. Flashmob per Facebook heißt so was.

Das und andere soziale Netzwerke gehören längst zum Alltag. Man glaubt gar nicht, wer sich alles auf Facebook rumtreibt. Die Redaktion übrigens auch ( www.facebook.com/mainpost.kt ). Kein Wunder, man kriegt da ja einiges mit, auch Mist natürlich. Das Posten bedeutet aber (noch) nicht das Aus für die echten Gesprächsrunden am Marktplatz oder anderswo.

Für die wird's erst eng, wenn es es Facebook & Co schaffen, neben den Sprüchen auch gescheiten Kaffee zu liefern – total digital sozusagen. Man weiß es in Zeiten von 3-D-Druckern ja nie, aber gehen wir mal davon aus, dass es den Kaffee analog noch zum bis zum 31. Dezember 2014 gibt, wenn es wieder heißt: Schon wieder rum.

Die Dienstags-Dischli, das sind mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone.