Es ist soweit. Das erste Lichtlein brennt. Am Sonntag war erster Advent. Die ersten Weihnachtsmärkte sind durch. Der Kalender will es so, dass sich die Weihnachtsmarktfans in diesem Jahr besonders lange austoben können.

Viele werden das bei Glühwein und Bratwurst machen. Manche bedauern, dass der Kommerz in der Vorweihnachtszeit immer mehr um sich greift. Wobei klar ist, dass sich bereits vor dem ersten Advent einiges in der Richtung getan hat. Auch wenn es manchem nicht aufgefallen ist, in der vergangenen Woche ist plötzlich und unerwartet ein Super-Freitag aufgetaucht. Manchmal auch ein Black-Friday und danach – in jedem Fall – ein Happy Weekend. Nicht schwer zu erraten, woher die Geschichte kommt. Der Freitag, ob Super oder Black, hat natürlich was mit den Amis zu tun. Die feiern ganz gerne Thanksgiving. In Amerika ist das, außer für Millionen von Truthähnen, ein großes Fest. Immer am vierten Donnerstag im November wird gefeiert, was der Truthahn hergibt.

Das ist bekannt. Nicht ganz so geläufig ist, dass dem Thanksgiving der sogenannte Black Friday folgt. Da geht ganz Amerika shoppen. Die Läden setzen auf hohe Rabatte, lange Öffnungszeiten und auf ein gutes Geschäft. Das spricht sich rum. Jetzt auch bei uns. So gibt es zwar (noch) keinen Truthahn und auch kein Thanksgiving, dafür aber endlich den Super-Freitag.

Und damit noch ein Event. Da kann der Kitzinger VdK-Ortsvorsitzende Hartmut Stiller bei der Weihnachtsfeier noch so bedauern, dass der Advent immer mehr zum Event wird. Events sind nicht aufzuhalten und das ganzjährig.

Die Dienstags-Dischli, das sind mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone. Zu lesen – selbstredend – immer dienstags in dieser Zeitung.