Die Frage taucht regelmäßig auf: Wie genau, lieber Frauenversteher, erkennt eine Frau, dass sie endlich den richtigen Typen gefunden hat?

Monatelanges Austesten, das dann doch wieder nur in einer Enttäuschung mündet, kann ja doch ziemlich ermüdend sein.

Dabei ist die Antwort ganz simpel. Es gibt nämlich einen Trick: Eine Autofahrt reicht meist, um Klarheit zu bekommen. Ihr wahres Gesicht zeigen Männer auf dem Beifahrersitz.

Innerhalb von Minuten trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer meint, im Auto rauchen zu müssen – schon durchgefallen. Natürlich scheiden auch Mitbremser umgehend aus. Was selbstredend auch für Festklammerer, Fahrstilkritiker und Du-darfst-nicht-so-nah-auffahren-Sager gilt.

Ein weiteres Testkriterium: Ein Mann muss auf dem Beifahrersitz auch mal schweigen können. Weil später eine mögliche Ehe ohne Schweigen wie ein Auto ohne Bremsen ist. Nach wenigen Kilometern weiß die Frau, ob sie künftig zusammen mit dem Mann nicht nur ein Auto kaufen, sondern auch Pferde stehlen kann.

Wenn das geklärt ist, kann die Testreihe auch fast schon abgeschlossen werden. Aber eben nur fast. Hat der Mann bis hierher bestanden, ist das zwar die halbe Miete – es wartet jedoch eine letzte große Herausforderung: Einmal sollte er auch ans Steuer.

Dann zeigt es sich: Wenn das Auto jetzt schneller fährt, als sein Fahrer denken kann, muss das Experiment sofort abgebrochen werden. Denn ein Mann, der sich am Steuer wie ein Pfau aufführt, der sein Rad in der Hand hält, ist noch um einiges schlimmer als Mitbremser, Festklammerer, Fahrstilkritiker und Du-darfst-nicht-so-nah-auffahren-Sager zusammen.

Das Buch zur Serie: „Der Frauenversteher III – Weil das Leben ohne Frauen ein Irrtum wäre“, für 9.90 Euro in allen Geschäftsstellen der Main-Post. Im Internet: shop.mainpost.de.