Am vergangenen Sonntag wurden sieben Jugendliche aus der evangelischen Kirchengemeinde Volkach in der katholischen Pfarrkirche St. Bartholomäus durch Pfarrerin Rüpplein konfirmiert. Der Gottesdienst war der festliche Abschluss eines Konfirmandenkurses, der oft im Zeichen von Corona stand. Auch hier war über Wochen Distanzunterricht angesagt und die geplanten Tagesausflüge und das Konfirmandenwochenende konnten nicht stattfinden. Zu Beginn ihrer Predigt erzählte die Pfarrerin die Sage von Theseus, der mithilfe eines Fadens aus dem Labyrinth des Minos herausfand. Es war die Liebe der Königstochter Ariadne, die ihm herausgeholfen hat. Auch wir haben einen roten Leitfaden, es ist der Faden der Liebe Gottes, der uns durch das Labyrinth des Lebens führt. Bisher haben die Eltern diesen Leitfaden der Liebe für ihre Kinder in der Hand gehalten und jetzt schicken sich die Jugendlichen an, diesen Leitfaden selbst in die Hand zu nehmen. Dazu sollen sie durch die Konfirmation gestärkt werden. Dabei wurden sie bei der Einsegnung durch ihre Paten begleitet. Für den Gottesdienst hatte sich mit Annchristin Sauer, Johanna Wich-Heiter und Severin Redweik eine kleine Musikgruppe gebildet. An der neuen Vleugels-Orgel spielte Sabine Veit-Baumgartl. Pfarrerin Rüpplein dankte allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung des mitgewirkt haben. Ihr besonderer Dank galt aber der katholischen Pfarrgemeinde, die auch in diesem Jahr die Kirche für den Konfirmationsgottesdienst überlassen hat.

Von: Christiane Rüpplein (Pfarrerin in Volkach)