Ein gutes Dutzend Bürger, dazu ein Drittel Stadträte waren am Montagabend in das SSV-Heim in Kitzingen zur Bürgerversammlung für den Stadtteil Siedlung gekommen. Im Mittelpunkt standen Rückblicke.

Quartiersmanager Raik Berger informierte mit einer Power-Point Präsentation über Projekte wie das „Rama-dama“ oder die Umgestaltung der Grünfläche an der Franzensbader Straße durch die „Siedler-Knörz“ und die Stadtgärtner. Beides seien gute Beispiele für die Gemeinschaftsarbeit beim Projekt soziale Stadt, so Berger. Mit OB Siegfried Müller war er sich einig, dass die Siedler durch ihre Zusammenarbeit einen großen Beitrag zur Goldmedaille Kitzingens bei der Entente Florale geleistet haben.

Als nächstes Gemeinschaftsprojekt kündigte der Quartiersmanager die Umgestaltung des ehemaligen, sogenannten „Ami-Spielplatzes“ an der Königsberger Straße an. Dazu werde am 26. November ein Bürgerworkshop stattfinden, bei dem jeder mitmachen kann. Als weiteres Ziel nannte Berger die Gründung eines Vereines, der sich vor allem um die kulturelle und soziale Arbeit in Kitzingens größtem Stadtteil kümmern soll. Die Gründung soll im Januar über die Bühne gehen.

Am Freitag, 21. November wird das Fest „Sternenzauber im Winterwald“ an der Friedenskirche von 17 bis 20 Uhr stattfinden, sagte Berger. Bauamtsleiter Oliver Graumann informierte, dass die Bauarbeiten am Stadteilzentrum, wofür das Pfarrheim St. Vinzenz umgebaut wird, sowohl im Zeitplan, als auch im Kostenrahmen liegen und wenn alles klappt, Mitte 2015 abgeschlossen sein werden.

Zwischen 21 000 und 31 000 Euro wird es kosten, im Notwohngebiet wieder ein Café-Stübchen einzurichten. Der größte Teil könnte über Zuschüsse und Spenden finanziert werden, informierte OB Müller auf Nachfrage. Bevor das Projekt in Angriff genommen wird, müsse allerdings geklärt sein, wer dieses Stübchen auf ehrenamtlicher Basis betreibt.