Im Landkreis Kitzingen kann ab sofort die Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt werden. Durch die App können Infektionsketten in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt schneller und besser nachverfolgt werden, schreibt das Kitzinger Landratsamt in einer Pressemitteilung. Geschäfte, Schulen oder auch Kirchen können sich in der App registrieren und so die handschriftliche Kontaktpersonen-Nachverfolgung ersetzen. Statt sich in einer Besucherliste einzutragen, scannen Gäste ihren persönlichen QR-Code am Eingang. Wenn private Treffen wieder möglich sind, könnte die App auch dort genutzt werden.

Die Landrätin freut sich über den Einsatz der Luca-App. "Die Digitalisierung kann uns dabei helfen wieder ein Stück Normalität zurückzugewinnen. Sobald es die Regelungen wieder zulassen, ist die Luca-App neben Impfen und Testen eine wichtige dritte Säule zur Eindämmung der Pandemie", so Tamara Bischof.

Die App arbeitet verschlüsselt und basiert auf Freiwilligkeit, je mehr Menschen sie aber nutzen, desto besser funktioniert sie, schreibt das Landratsamt weiter. Das Programm gibt es kostenlos für die Betriebssysteme Android und iOS und als Webapp. Doch auch ohne Smartphone können sich Gäste bei einer Luca-Location über ein Kontaktformular eintragen.