Im Mittelpunkt der Hauptversammlung bei der Feuerwehr standen die Wahl der beiden Kommandanten und Ehrungen. Während Kommandant Norbert Stock alleine kandidierte, fand sich für seinen Stellvertreter Sven Paul in Andreas Hofmann ein Mitbewerber, für den 20 der 29 Stimmberechtigten votierten; Sven Paul erhielt acht Stimmen.

Die Auszeichnung von Matthias Rupp-Rabovsky und Andreas Reinhard für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst nahmen Landrat Wilhelm Sturm und Kreisbrandmeister Michael Krieger vor.

Vereinsvorsitzende und Bürgermeisterin Doris Paul erinnere vor rund 50 Versammlungsteilnehmern daran, dass das alljährliche Grillfest einem Starkregen zum Opfer fiel, 2014 aber wieder stattfinden werde. Der Ausflug führte die Wehr ins Museum für Militär- und Zeitgeschichte in Stammheim zur Sonderausstellung „Feuerwehr zu Kriegszeiten“. Die Vorsitzende kündigte für den 27. Juni das Johannisfeuer der Kreisfeuerwehr mit Festzug durch den Ort und für den 7. September den Kreisheimattag an.

Kommandant Norbert Stock kann einschließlich zweier Neuzugänge auf 37 Aktive zählen. Die Wehr wurde zu einem Brand, vier technischen Hilfeleistungen und vier Sicherheitswachen gerufen. Der Brandeinsatz im Januar habe alle verfügbaren Kräfte gefordert. Im laufenden Jahr plant Stock wieder elf Übungen sowie eine Großübung. Jugendleiter Sven Paul bildet derzeit sechs Jugendliche, darunter vier Mädchen, aus.

Stellvertretender Landrat Wilhelm Sturm sagte, dass 37 Aktive bei weniger als 1000 Einwohnern im Dorf bemerkenswert seien. Überhaupt sei der Landkreis mit 103 Feuerwehren und mehr als 3300 Aktiven in Unterfranken Spitze.

Kreisbrandmeister Michael Krieger bat um Geduld bei der Einführung des Digitalfunks. Nach dem Einspruch gegen das Ausschreibungsergebnis verzögere sich die Einführung. Er berichtete, dass die Staatsregierung Feuerwehrleuten, die 40 Jahre aktiv Dienst leisteten, künftig einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain spendierten.

Ehrenkommandant Gerhard Müller bat zu prüfen, ob Hydrantenspülungen zukünftig nicht mehr an einem Freitagabend sein können. Werde ein Schaden festgestellt und ein Hydrant ließe sich nicht mehr schließen, laufe das Wasser während des gesamten Wochenendes.