Sie sind sehr engagiert und motiviert, eine junge und sehr lebendige Truppe, die Mitglieder der Rot-Kreuz-Bereitschaft in Wiesentheid. Bei der Hauptversammlung durfte sich das Team um Bereitschaftsleiter Christian Sturm viel Lob abholen für die in den vergangenen Monaten geleisteten Dienste. „Ihr habt ein junges Team, das hochmotiviert ist. So bräuchten wir das im gesamten Landkreis“, erkor Kreis-Bereitschaftsleiter Karsten Droll die Wiesentheider zum Vorbild für andere.

Einen Zuwachs von sieben Neuen durfte die Bereitschaft verzeichnen, die momentan unter ihren 55 Mitgliedern 41 Aktive zählt. Nicht nur das stimmte auch Kreisgeschäftsführer Harald Erhard zufrieden. Er wisse einfach, dass er sich auf die Bereitschaft in Wiesentheid verlassen könne, sagte er, wie auch Wiesentheids Feuerwehrkommandant Michael Rückel. Bürgermeister Werner Knaier sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu. Er wünschte dem Ortsverband, dass das Engagement nicht nachlässt und die Gruppe „weiter so motiviert“ zu Werke gehe.

Manche von ihnen, wie etwa Markus Turan, stecken „überdurchschnittlich viel Zeit“ in diese ehrenamtliche Tätigkeit, wie Bereitschaftsleiter Sturm würdigte. Turan ist seit acht Jahren dabei, leistet Beiträge zum Ausbildungs- und Dienstbetrieb, er ist stellvertretender Leiter der Helfer-vor-Ort-Gruppe und wirkt in der Öffentlichkeitsarbeit mit. Karsten Droll vom Kreisverband zeichnete ihn dafür mit dem Ehrenzeichen in Bronze aus. Zudem wurden folgende langjährige Mitglieder geehrt: Sybilla Dötsch (55 Jahre), Edmund Lurati (45 Jahre), Georg Stöckinger (35 Jahre) sowie Mirco Dornberger, Andreas Laudenbach und Johannes Rauh (je fünf Jahre).

In der Versammlung lieferten die einzelnen Spartenleiter einen Überblick über die Ausbildung und die Einsätze in den letzten Monaten. Mit insgesamt 37 Einsätzen wurde die Bereitschaft 2013 so häufig wie nie gerufen. Zweimal unterstützten Wiesentheider die Helfer im Hochwassergebiet in Niederbayern. Der Helfer vor Ort rückte 106-mal als schnelle Hilfe aus. Insgesamt mussten 455 Patienten versorgt werden.

Die einzelnen Spartenleiter informierten über die Tätigkeiten. Anke Heym berichtete, dass die Mitgliederwerbung im Fokus stand, zudem habe man den Bereich Aus- und Weiterbildung durch Lehrabende mit verschiedenen Referenten forciert. Ricard Bloch ging auf manche Einsätze des vergangenen Jahres ein, Markus Turan auf den Helfer vor Ort.

Micha Dornberger und Florian Heseding (Bereich Technik und Sicherheit) wiesen auf den Umbau des Nebengebäudes hin, wo eine Werkstatt eingerichtet wurde. Außerdem wurde die Bereitschaft komplett neu eingekleidet, die Kosten von rund 10 000 Euro wurden zum Großteil über Spenden abgedeckt.

Vom medizinischen Bereich berichtete Julia Seeger die Neuigkeiten, Johannes Dennerlein über den Dienst bei den Blutspende-Terminen. Bereitschaftsleiter Sturm wies darauf hin, dass als nächstes der Ausbau des Dachgeschosses im ehemaligen Feuerwehrhaus erfolgen soll. Dort will das Rote Kreuz einen Lehrsaal einrichten.