Die evangelischen Religionsschüler des 4. Jahrgangs aus der Siedlungsschule in Kitzingen setzten mit ihrer Schulleiterin Heike Schneller-Schneider für ihr Luther-Projekt einen Schlusspunkt. Zum Reformationsjubiläum pflanzten sie mit Unterstützung des Hausmeisters Roland Friedel einen Apfelbaum – frei nach dem Zitat, das meist Martin Luther zugeschrieben wird: „Und sollte morgen die Welt untergeh?n, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Weil mit der derzeitigen Großbaustelle das Gelände der Schule verändert wurde und etliche Bäume gefällt werden, ist es der Schulleiterin ein Anliegen, den Kindern durch diese Baumpflanzung zu zeigen, dass wieder neues Grün wachsen soll. Daher suchten die Kinder einen sicheren Platz fern der Baustelle aus, in der Nähe der Martin-Luther-Straße in der Siedlung. Sie kümmern sich nun für die letzten Schulwochen noch um Wasser und Pflege für ihr Bäumchen, teilt die Schule mit. Vorbild für die Pflanzung ist der neu angelegte „Luthergarten“ auf dem Gelände der Weltausstellung in Wittenberg, wo 500 Bäume in Erinnerung an 500 Jahre Reformation gesetzt wurden. Schnell war auch eine Patin gefunden: eine frühere Lehrerin der Grundschule, die in Australien lebt. Sie wird auch für die 4 AB einen Baum auf der anderen Seite der Weltkugel pflanzen. Foto: HEIKE SCHNELLER-SCHNEIDER