Auch wenn der traditionell übliche Rahmen, die Betriebsversammlung, auch in diesem Jahr Corona zum Opfer fiel, wollte die Geschäftsleitung beim Kitzinger Unternehmen LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid nicht auf die Ehrung der langjährigen Mitarbeiter verzichten. Eine kleine Feierstunde mit den Jubilaren, den Geschäftsführern, Betriebsleiter Andreas Wucherpfennig, Werksleiter Christian Zimmermann und LZR-Gesellschafterin Elisabeth Ziegler bildete den Rahmen dafür.

Christian Reifenscheid, der ab dem neuen Jahr als alleiniger Geschäftsführer bei LZR fungiert, betonte, wie stolz die Firma auf die großartigen Leistungen ihrer Mitarbeiter sei. Die Ehrungen für zehn, 30 und sogar 40 Jahren Betriebszugehörigkeit spiegeln zudem die starke Verbundenheit wider. Das verdeutlichte im Anschluss sein Vater Hermann Reifenscheid, der sich gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Willi Lenz zum Jahresende aus der Geschäftsleitung zurückziehen wird.

Bereits seit zehn Jahren bei LZR sind Thorsten Ohlhoff und Christian Hofrichter bei LZR. Während Ohlhoff, so führte der Seniorchef aus, heute mit seiner Transportbetonpumpe zu einer Einheit geworden ist, hat Hofrichter die Abteilung Erdbau organisiert und zu einer festen Größe etabliert.

Udo Zimmermann ist nach 30 Jahren ein Garant für zuverlässige und weitsichtige Baggerarbeiten. Er ist heutzutage für das Gelände in Düllstadt zuständig. Das Beste jedoch, so Hermann Reifenscheid augenzwinkernd, sei dessen Sohn Christian Zimmermann, dessen Karriere nun als neuer Werksleiter auf den weiteren Weg gebracht wurde.

Wer 40 Jahre bei LZR beschäftigt ist, den bezeichnet Hermann Reifenscheid gerne als Dinosaurier. In diesem Jahr gab es gleich drei davon: Rainer Grimmer, Udo Scholz und Heinz Wehner. „Herrn Grimmer kann man getrost als unseren Allrounder bezeichnen“, so der Geschäftsführer. Begonnen in dem früheren LZR-Fertigteilwerk, ist er heute im Einsatz als LKW-Fahrer, wie auch mit der Instandhaltung der Anlagen und Maschinen vertraut. Auch Udo Scholz begann seinen Einsatz bei LZR im Fertigteilwerk. Heute regelt er in der LKW-Waage Hörblach die Ein- und Ausgänge der Materialien.

„Es nützt der beste Fahrer nichts, wenn der Disponent nicht alles im Griff hat“, leitete Hermann Reifenscheid sein Lob für Heinz Wehner ein. Dieser weiß im Betonwerk Astheim sein Team zu managen. Insbesondere das persönliche Engagement, wenn ein Kunde einen Notfall hat und schnelle unkomplizierte Hilfe gefragt ist, wollte der Firmenchef würdigen: „Genau das ist es, was LZR ausmacht!“

Von: Elisabeth Ziegler (Marketing, LZR Lenz-Ziegler-Reifenscheid GmbH)