Gustav Patz, langjähriger Vorsitzender des Kreisverbands Kitzingen des VdK Bayern und Vorsitzender der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, ist tot. Noch Mitte Juni feierte er seinen 90. Geburtstag; am Sonntagmorgen verstarb er. Dem Sozialverband VdK gehörte er, mittlerweile als Ehrenvorsitzender, seit fast 50 Jahren an.

Seit jeher zeichnete Patz seine ausgeprägt soziale Ader aus und er galt als herausragendes Beispiel tätiger Nächstenhilfe. So gehörte der ehemalige Leiter der Abteilung Familie, Jugend und Soziales im Kitzinger Landratsamt dem Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Kitzingen an. Während dieser Zeit hat er viele soziale Projekte auf den Weg gebracht. Für sein soziales Engagement wurde der Jubilar vielfach ausgezeichnet. So war er Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band, der goldenen Ehrennadel und des großen Löwen des VdK Bayern, der goldenen Ehrennadel des Bundes der Vertriebenen, des silbernen Ehrenzeichens des Bayerischen Roten Kreuzes und einer Reihe anderer Auszeichnungen.

2005 ehrte ihn die damalige Sozialministerin Christa Stevens mit der bayerischen Verdienstmedaille für soziale Verdienste im Ehrenamt und würdigte ihn bei der Verleihung für seinen "überzeugenden und stets rückhaltlosen Einsatz für die Belange des Gemeinwohls". Beim Neujahrsempfang der Stadt Kitzingen 2010 wurde Patz vom damaligen Oberbürgermeister Siegfried Müller für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der goldenen Bürgermedaille der Stadt Kitzingen ausgezeichnet.

1974 starb seine erste Frau, doch Patz fand nochmals sein Glück und feierte mit seiner Frau Waltraud im Dezember 2020 den 30. Hochzeitstag. Der Verstorbene hinterlässt Kinder, Enkel und Urenkel.