Zum dritten Mal rollte Anfang November die Dorfschätze-Energietour durch den östlichen Landkreis. Mit einem Sonderbus waren die 24 Teilnehmer, Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier und der Abtswinder Bürgermeister Jürgen Schulz unterwegs. Los ging es an Kleinlangheims Kläranlage, wo es Informationen zur Photovoltaikanlage gab. Mit dem Oldtimer-Bus ging es weiter zu einem energiesanierten Wohnhaus.

Für großes Interesse sorgte das Elektroauto von Bürgermeister Schulz. Plätze in dem Wagen waren sehr begehrt. Vor allem die Männer waren davon angetan, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein Elektroauto, das man zu Hause über Nacht aufladen kann, eine echte Alternative wäre.

Die nächste Haltstelle war das Kloster in Münsterschwarzach. Ziel ist es, das gesamte Kloster mit regenerativen Energien zu versorgen, erklärte Bruder Edmar den Energietour-Teilnehmern. Er zeigte ihnen unter anderem die Hackschnitzelanlange, die Biogasanlage und die Wasserkraftanlage. Über 85 Prozent des eigenen Heizenergiebedarfes wurden in den vergangenen Jahren durch Holz gedeckt, sagte Bruder Edmar.

Letzte Station war ein Passivhaus in Schwarzenau. Gerade die Besichtigungen der Privathäuser reize die Teilnehmer, sagt Inge Thomaier vom Dorfschätze-Büro. „Man kann hier für sich selbst nach Alternativen schauen.“