Viel Gesprächsstoff gab es am Samstag bei einem informativen Treffen der Abtswinder Marktgemeinderäte mit Vertretern des Marktes Wiesentheid mit Bürgermeister Klaus Köhler an der Spitze. Gemeinsam machten sie sich ein Bild von den früheren Abtswinder Kindergartenräumen und der Spielfläche hinter der Kirche.

Am 25. Januar hatte der Abtswinder Rat wie berichtet entschieden, die Räume dem Markt Wiesentheid für eine Kindergartengruppe nicht übergangsweise zur Verfügung zu stellen. Weil bei den Beratungen einige Punkte unklar geblieben waren, luden die Bürgermeister zu dem Ortstermin in Abtswind ein. Dabei gab es einige Neuigkeiten: Bürgermeister Köhler erklärte, der Markt Wiesentheid werde die anfallenden Investitionskosten sowie die Baulast im laufenden Betrieb übernehmen, so dass an dieser Stelle keine Kosten auf Abtswind zukämen. Angestrebt werde eine Nutzung für zwei, maximal drei Jahre, bis in Wiesentheid neue Räume gebaut seien. Das könne unabhängig von der staatlichen Genehmigung für den Betrieb des Kindergartens vertraglich festgeschrieben werden.

Simon Kuttenkeuler vom Trägerverein Elisabethenheim erläuterte, dass man einen Shuttle-Service von Wiesentheid nach Abtswind einrichten könne, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren. Ob dieser genutzt werde, könne er freilich nicht versprechen. Die Räume hält er nach wie vor für geeignet, um darin Kinder zu betreuen. Näheres werde bei einem Termin mit der Fachaufsicht am Landratsamt besprochen. Über einen genauen Mietpreis soll erst später verhandelt werden.

Die Abtswinder Räte nahmen diese Erklärungen ihrer Wiesentheider Kollegen positiv auf und werden das Thema in ihrer nächsten Sitzung am 22. Februar erneut behandeln.