Auch wenn die Menschen gerade genug haben von bunten und süßen Eiern, von Fisch und Braten, Schokoladenhasen und so. Es ist nun einmal Ostern und das ist in diesem Jahr einigermaßen grau, so dass Osterbrunnen eine Berechtigung haben wie selten zuvor.

Endlich mal Farbe. Da ist die alte Diskussion um die richtigen Eier – echt und zerbrechlich oder Plastik und praktisch unkaputtbar – fast schon überflüssig. Hauptsache bunt und damit was fürs Gemüt.

Man muss längst nicht mehr in die Fränkische Schweiz fahren, um schöne Osterbrunnen zu finden. Auch im Landkreis gibt es inzwischen immer mehr Fans des bunten Schmucks und immer mehr Brunnen, die damit verziert werden.

Dennoch, eine Runde sollte man dann doch drehen. Wie so oft, sei ein Kurztrip in Richtung Steigerwald empfohlen. Rund um Ebrach gibt es serienweise wirklich beachtenswerte Kunstwerke. Also auf in Richtung Geiselwind. Wie wäre es mit einer Tour Gräfenneues – Ebersbrunn – Richtung Schönaich – Buch – Großgressingen und Ebrach. Und Kleingressingen nicht vergessen. Da gab's mal und gibt es vermutlich noch eine Hasenfamilie mit echten Glasaugen und Wasser aus dem Brunnen, dem heilende Wirkung nachgesagt wird. Das zu überprüfen, wäre schon mal eine Aufgabe für die nächsten Tage.

Die Dienstags-Dischli, das sind mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone. Zu lesen – selbstredend – immer dienstags in dieser Zeitung.