An Tagen wie diesen muss man sich ein bisschen anstrengen, um bei guter Laune zu bleiben. Es ist richtig Herbst geworden. Nebel, leichter Nieselregel, dazu schleicht die Kälte um die Häuser. Alles dabei, was man nicht wirklich braucht.

Dazu kommt noch ein weiterer Schlag, der aufs Gemüt drücken konnte. Die Kirchweihsaison ist zu Ende. Spätestens wenn die Albertshöfer zum Wasentanz blasen, ist es auch vorbei mit Hasenpfeffer & Co. Eine schwierige Zeit, bis es in zwei Wochen – in diesem Jahr mal pünktlich zum Dezemberanfang – am ersten Advent wieder leuchtet.

Also eher ruhig in diesen Tagen. Wie man's nimmt. In Volkach ging es vor, bei und nach der Entscheidung über den Bau einer möglichen Umgehung eher nicht ruhig zu. Das ist seit Beginn der Diskussionen so. Was allein die Tatsache zeigt, dass sich rekordverdächtige fünf Bürgerinitiativen für oder gegen die eine oder andere Variante ins Zeuge legen. Eindruck aus der Ferne: Das ist noch nicht durch.

In Kitzingen herrschte dagegen Ruhe an der Front. Der OB ist an diesen Tagen rund um seinen Geburtstag und den seiner Frau – die haben am selben Tag und das noch am 11. 11. – in der Urlaub entschwunden. Eine Woche lang war Stellvertreter Klaus Christof Chef im Ring. Aber auch das hat – diesmal – zu keinerlei Eruptionen geführt.

Und am Wochenende ist es schade, dass das Stadtmuseum sein geplantes Lichterfest rund um alte fränkische Winterbräuche ins Museum verlegt hat. Der geplante Einsatz von Kerzen und Laternen im Sieboldsgarten auf dem Gartenschaugelände gegen die Geister der Dunkelheit hätte ein bisschen Licht ins Dunkel bringen können. Aber vielleicht gibt es ja an diesem Samstag ab 17 Uhr Tipps, wie der Urfranke umgegangen ist mit dem Dauergrau an Tagen wie diesen.

Die Woche blickt immer samstags zurück, was unseren Autoren in den vergangenen sieben Tagen aufgefallen ist.