Alle zwei Jahre ruft der Kreisjugendring die Gemeinden im Landkreis zu einer beispielhaften Aktion auf: Dann heißt es bei der „Tour de Müll“ wild in den Fluren und Wäldern entsorgten Abfall zu sammeln. Dieses Mal machten so viele mit wie nie zuvor. Rund 2400 zumeist jugendliche Teilnehmer in 137 Gruppen waren und sind dieser Tage zur Säuberungsaktion unterwegs, was Mirco Dornberger und Carina Mahr vom Kreisjugendring als neuen Rekord verbuchten.

Zum Auftakt schaute Landrätin Tamara Bischof in Kleinlangheim vorbei, um dort den rund 50 Helfern Danke für einen nicht selbstverständlichen Einsatz zu sagen. Das Sammeln von Müll sei ein wichtiger Teil zur Umwelterziehung und zudem auch bitter nötig, sagte sie. Das zeigte sich, denn dort fanden die Müllsammler neben Papier, Plastik und kleineren Dingen auch einen Staubsauger, Autoreifen mitsamt Felgen oder gelbe Säcke, gefüllt mit Kleidung, die achtlos in der Natur entsorgt wurden.

In Kleinlangheim hatte der Sportverein (VfL) zusammen mit der Feuerwehr die Aktion übernommen. Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier dankte den Organisatoren, wie auch den Kindern und Jugendlichen, dass sie so tüchtig die Flur sauber gemacht hatten.

Die Aktion läuft noch bis zum 17. Oktober. Daran beteiligt sind 26 der 31 Gemeinden im Landkreis. Gruppen wie die Jugendfeuerwehr, Sportvereine, Jugendtreffs, kirchliche Jugendarbeit, Naturschutz, Jugendrotkreuz oder Musikvereine stellen die Helfer. Auch Schulklassen und Kindergärten leisten ihren Beitrag zur Sauberhaltung von Wald und Flur. Als Lohn gibt es in den meisten Fällen hinterher eine Brotzeit, die von den Gemeinden für die Helfer spendiert wird.