Nach der Teilsanierung der Sulzfelder Grundschule und dem Anbau der Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsbetreuung steht als vorerst letzter Punkt der Grundschule für den Gemeinderat die Gestaltung des Schulhofs auf der Agenda. Darüber hattendie Damen und Herren des Gemeinderats schon beraten, jetzt klärte das Gremium bei einem Ortstermin Detailfragen.

Uwe Pfennig agierte dabei nicht als Ratsmitglied, sondern als beauftragter Baumeister. Er hatte seinen Kolleginnen und Kollegen vorgeschlagen, die Aufgangstreppe von der Sparkassen-Schulstraße zum Schulhof bei der Neugestaltung von bislang über vier Metern auf künftig 2,50 Meter zu verkleinern. Doch bei der Diskussion vor Ort mehrten sich die Stimmen, die Treppenbreite beizubehalten. Die bisherigen Treppenstufen werden entfernt und auf der Rohbetontreppe wird ein neuer Treppenbelag aufgebracht. "Wir müssen heute nicht jedes Detail entscheiden, aber die Richtung bestimmen", legte Bürgermeister Matthias Dusel seinen Kolleginnen und Kollegen ans Herz.

Wie das Pflaster abrunden?

Zur Kardinalfrage entwickelte sich das Abrunden des Pflasterbelags im Schulhof mit oder ohne Rabatten. Uwe Pfennig plädierte auf einen Verzicht von Rabatten und stattdessen die Pflaster-Abschlüsse mit einem Betonkeil zu sichern. Das wäre die handwerklich einfachste und dadurch auch preislich günstigste Variante. Einigkeit herrschte im Gremium, das von Pfennig vorgeschlagene H-Pflaster zu verwenden, dass das preisgünstigste Material ist und in der Verlegung auch die beste Variante ist um künftige Dellen zu vermeiden.

Aus dem Gremium kamen einige Einwände wegen der Gestaltung des Schulhofs und wegen der Frage der Plandokumente waren Uwe Pfennig und Fritz Staib verschiedener Meinung.

Wunsch nach Hochbeet erfüllt

Der Wunsch eines Blühstreifens an der Hangseite des Pflasters von Bärbel Faschingbauer fiel auf keinen fruchtbaren Boden, aber sie vermochte das Gremium von einem Hochbeet im Bereich vor der Ganztagsbetreuung zu überzeugen. Zur Entscheidungsfindung trug bei, dass Uwe Pfennig einwandte, dass Schüler und Eltern dies befürworten würden.

Das Gremium beschied noch einen Antrag der Firma Wahner positiv, wobei Ratsmitglied Benno Wahner von der Beschlussfassung ausgeschlossen war. Die Gerüstbaufirma Wahner will einige Mitarbeiterparkplätze neu schaffen und dazu erteilte die Ratsrunde ihr Einvernehmen.