Die Schüler der Klassen 6 a und 6 c aus dem Marktbreiter Gymnasium züchteten ihre Bohnenpflanzen im Biologieunterricht. Das Thema lautete „Bau und Aufgaben der Pflanzenorgane“. So brachten die Schüler ihre eigenen Gefäße und Samen mit oder bekamen von ihrer Biologielehrerin, Christiane Lehrieder, Samen von Stangenbohnen zum Einsetzen. Nach 14 Tagen Pflegezeit wurde die längste Pflanze prämiert.

In der Klasse 6 c hat Andreas Maag gewonnen mit einer 82 Zentimeter langen Pflanze; in der 6 a siegten Leonie-Aimée Clocuh und Wilma Ziegler mit einer 82,5 Zentimeter langen Bohne, Zweitplatzierte waren in der 6 c Max Beischmidt und in der 6 a Jonas Hoh und Maximilian Ziegler.

Mit Hingabe hatten sich die Schüler um ihre Pflanze gekümmert, teilt die Biologielehrerin mit. Es wurde regelmäßig gegossen und es wurden stets die idealen Licht- und Standortbedingungen ermittelt. Sie lernten, dass ihr eingesetzter Samen ein mit Vorratsstoffen ausgestatteter Keimling im Ruhezustand ist. Durch die Feuchtigkeit der Erde nehmen die Samen Wasser auf, quellen und werden größer.

Beeindruckend war für die Schüler, dass dann am Keimling die Blätter des ursprünglichen Samens teilweise sogar noch samt weißer Samenschale hingen. Nach unten wächst die Wurzel, die als Erstes die Samenschale durchbrochen hatte. Nach oben erhebt sich zunächst ein hakenförmig gebogener Stängel, der die beiden Keimblätter aus der aufgeplatzten Samenschale herauszieht. Die Kinder wurden dazu angeleitet, das Ganze genau zu beobachten, indem sie verschiedene Stadien ihrer Gartenbohne mit den wachsenden Blättern und der Stängelknospe zeichnen mussten.

Die Schüler gingen dann mit dem Vorsatz in die Ferien, noch schöne Schmetterlingsblüten an ihren Bohnenpflanzen zu züchten.