Untersambach

Die Herrenseehütte wurde renoviert

Nicht nur Generationen von Pfadfindern und Pfadfinderinnen kennen die Herrenseehütte in der Nähe des Wiesentheider Ortsteils Untersambach. Etwas abgelegen am Waldrand, direkt an den Seen, liegt die idyllische, gut ausgestattete Blockhütte. Es ist eine ideale Stelle, um Natur pur zu genießen, um abzuschalten. Gerade Kinder und Jugendliche genießen es, dort in ein Stück Natur einzutauchen, um Lagerfeuer-Romantik zu genießen oder in der Hütte zu übernachten.
Ein gemütliches Plätzchen draußen, wie drinnen: Die Herrenseehütte bei Untersambach. Foto: Jonas Schug
+3 Bilder
} } }

Nicht nur Generationen von Pfadfindern und Pfadfinderinnen kennen die Herrenseehütte in der Nähe des Wiesentheider Ortsteils Untersambach. Etwas abgelegen am Waldrand, direkt an den Seen, liegt die idyllische, gut ausgestattete Blockhütte. Es ist eine ideale Stelle, um Natur pur zu genießen, um abzuschalten. Gerade Kinder und Jugendliche genießen es, dort in ein Stück Natur einzutauchen, um Lagerfeuer-Romantik zu genießen oder in der Hütte zu übernachten.

In der 1961 von den Wiesentheider Pfadfindern und der Kolpingfamilie errichteten Holzhütte wurde dieser Tage dank einiger fleißiger Helfer in Eigenleistung wieder einiges renoviert. "Die Hütte soll attraktiver für die Vereinsarbeit werden, aber auch für die Bereitstellung an andere", schilderten Hermann Reisenleiter und Paul Schug vom Förderverein der Pfadfinder die Absicht.

Finanzielle Unterstützung erhielten sie durch das Regionalbudget, das auf Antrag 7800 Euro gewährte. Damit wurde das notwendige Material gekauft. Die Helfer schafften innerhalb von acht Tagen einiges an der insgesamt 70 Quadratmeter umfassenden Hütte.

"Die Hütte ist nahezu das gesamte Jahr über ausgebucht."
Jonas Schug, Pfadfinder

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten verbesserten fleißige Hände immer wieder einiges am Häuschen. Diesmal werkelten die Helfer in der Hauptsache am Gemeinschafts- und Aufenthaltsraum, in dem die niedrige Decke und das fehlende Licht aus den Dachfenstern die Aufenthaltsqualität beeinrächtigten. Weil darin eine offene Feuerstelle steht, wurde es in der Hütte oft recht rauchig. Das wird deutlich besser, nachdem nun die Decke entfernt ist und der Raum bis zum Dach vergrößert wurde.

Außerdem entfernten die Helfer unter anderem die alte Decken- und Bodenverkleidung, sie brachten eine neue Dämmung ein und tauschten einige Holzbretter aus. Außerdem wurde eine neue Dämmung eingebracht. Dazu wurden Fensterscheiben und eine Lukentür eingebaut, der Kamin wurde bis durch das Dach geführt. Weitere kleinere Schäden wurden behoben.

Die Verbesserungen dürfte viele freuen. "Die Hütte ist nahezu das gesamte Jahr über ausgebucht. Nicht nur Pfadfinder, oder Gruppen nutzen sie gerne, auch für private Feiern ist sie sehr gefragt", sagte Jonas Schug. Das wird vermutlich auch künftig so sein.