Die Wiesentheider Mauritiuskirche ist diesmal beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, mit dabei. Das Motto des Tages lautet "Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege".

Im Mittelpunkt sollen die Handwerkskunst der Illusion und die Originalität der Denkmäler stehen. Ein Paradebeispiel für Scheinarchitektur ist die Mauritiuskirche, deren Deckenfresko seit der Renovierung des barocken Schmuckstücks in einem besonderen Glanz erscheint. Das Tourismusbüro des Marktes hat gemeinsam mit der Kirchenverwaltung ein Programm für den 12. September organisiert. Es startet ab 14.30 Uhr.

Los geht es im neben der Kirche liegenden Historischen Pfarrhaus mit dem Workshop "3D Malen". Hier bietet die Gymnasiallehrerin Claudia von Hayek einen kleinen Exkurs in die Illusionsmalerei für Groß und Klein zum Mitmachen. Um 15.30 Uhr schließt sich eine Kirchenführung an.

Um 16.30 Uhr hält der Architekt und Kunsthistoriker Georg Böswald von Brunn einen Vortrag zum Thema "Scheinarchitekturmalerei in St. Mauritus Wiesentheid". Dabei erläutert er die Malerei Marchinis im Gotteshaus. Gleichzeitig gibt er Einblicke in die Restauration.

Zusätzlich wird ein Online-Programm geboten in Form eines virtuellen Rundgangs durch die Mauritiuskirche. Dabei kann man beim Gewinnspiel "Finde die Kirchenmaus" mitmachen.

Ab 18 Uhr folgt ein weiterer Höhepunkt. Dann gibt Regionalkantor Christian Stegmann ein Orgelkonzert. Er stellt seine neue CD vor, die er in auf der Weishaupt-Orgel in Wiesentheid aufgenommen hat.