Das Gesicht der Würzburger Straße in Biebelried, die ehemalige Bundesstraße 8, verändert sich. Die Dorferneuerung macht dies möglich. Zur Neugestaltung zählen auch neue Buswartehäuschen.

Planer Norbert Stieber hatte einige Vorschläge für die Mitglieder des Gemeinderats dabei. Letztlich entschied man sich für die "nicht so wuchtige" Variante, eine Stahl-Glas-Konstruktion, mit Anlehnleiste. Auch Sitzmöglichkeiten soll es geben. Ähnliche Buswartehäuschen stehen zum Beispiel in Iphofen.

Eine weitere Idee von Norbert Stieber fand Gefallen im Gemeinderat. Er hatte vorgeschlagen, den Gehweg beim künftigen Buswendekreis an der Gartenstraße nicht an der Würzburger Straße enden zu lassen, sondern gleich zu verlängern bis zum Ende der Wohnbebauung und mit einem Grünstreifen zu versehen. Bürgermeister-Stellvertreterin Gabriele Brejschka fand dies insbesondere deshalb eine gute Idee, weil es ja Überlegungen gebe, auf dem anschließenden derzeitigen Ackerland einmal einen neuen Kindergarten zu errichten.

Ob das Trafo-Häuschen versetzt werden kann, steht noch nicht fest

Ob wie geplant das Trafo-Häuschen am Buswendekreis versetzt wird, dahinter steht laut Bürgermeister Roland Hoh noch ein Fragezeichen. Die Gespräche darüber liefen, versicherte er. Dann könnte die Fläche noch ansprechend gestaltet werden.

Laut Stieber hätte das Amt für Ländliche Entwicklung signalisiert, dass es möglich sei, diese Ergänzungen zusammen mit dem Buswartehäuschen als sogenannte Multifunktionsgebäude, also zum Beispiel mit Informationstafeln oder Schaukästen für Vereinsinformationen, noch mit ins Förderpaket zu nehmen. Der Gemeinderat ist der Meinung, dies auf jeden Fall zu beantragen. Zur nächsten Sitzung soll Stieber eine Kostenberechnung vorstellen.

Aufgrund der zugesagten Kostenbeteiligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung ergeben sich laut bisheriger Planung geschätzte Gesamtkosten in Höhe von etwa 2,4 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt demnach bisher bei rund 1,25 Millionen Euro.

Auch ins neue Baugebiet kommen Straßenlampen mit Nachtdimmung

Entschieden hat der Gemeinderat auch für die Straßenbeleuchtung sowohl in der Würzburger Straße als auch im neuen Baugebiet Mainstockheimer Weg III. Gemeinderat Manfred Kleinschrodt hatte sich von der ausreichenden Helligkeit von Straßenlampen mit Nachtdimmung in Ochsenfurt überzeugt. So entschied sich der Gemeinderat gleich für Lampen mit Dimmung in der Nacht, weil dies keine zusätzlichen Kosten verursacht. Ein nachträglicher Einbau hätte 60 Euro pro Lampe gekostet.