„Kommt atmet auf ihr sollt leben!“ - unter diesem Leitwort machten sich 180 evangelische und katholische Christen aus Kitzingen, Sulzfeld und Umgebung am Pfingstmontag auf den Weg in die Weinberge oberhalb von  Sulzfeld, um dort gemeinsam einen ökumenischen Pfingstgottesdienst zu feiern.

Die Sonne lachte vom Himmel, Dekanin Kerstin Baderschneider und Gemeindereferentin Erika Gerspitzer teilten die Liedblätter aus und der Kitzinger Posaunenchor „Petrini Brass“ unter der Leitung von Dekanatskantor Martin Blaufelder begleiteten den wunderschönen Gottesdienst im Weinberg mit modernen und traditionellen Liedern.

Nach Corona und den Kriegswirren in der Ukraine spürte man direkt die Freude der Besucher an dieser schon traditionellen Veranstaltung, diese Mal wieder ohne Maske und in der Gemeinschaft mit vielen Freunden und Bekannten. „Kommt atmet auf ihr sollt leben! Ihr die ihr seit langem nach dem Leben jagt und bisher vergeblich Antworten erfragt, hört die gute Nachricht, dass euch Christus liebt, dass er eurem Leben Sinn und Hoffnung gibt! Ihr seid eingeladen, Gott liebt alle gleich – er trennt nicht nach Farben, nicht nach Arm und Reich. Er fragt nicht nach Rasse, Herkunft und Geschlecht: Jeder Mensch darf kommen, Gott spricht ihn gerecht!“

Zu ihrer Predigt hatten Dekanin Baderschneider und die Gemeindereferentin einen Werkzeugkoffer mitgebracht.

Schmunzeln ging durch die Reihen – Die beiden packten die Werkzeuge aus und verglichen diese mit den Mitgliedern in den Kirchengemeinden: der eine trifft mit den Hammer den Nagel auf den Punkt, der andere zieht mit seinem Schraubenzieher die Schraube fest an oder ein anderer löst sie und ein anderes Mitglied ist wie ein Metermaß, der rechtzeitig alles plant, korrigiert und dann auch ausführt.

Mit dem gemeinsamen Segen und dem Dank an die Verantwortlichen endete der Gottesdienst. Anschließend gab es bei einem Gläschen Wein, gesponsert vom Weingut Roland Staudt aus Sulzfeld noch genügend Zeit und Gelegenheit zum Gespräch. Man hörte immer wieder heraus:  „Es war ein wunderschöner Gottesdienst, mit einem Bild von einer Kirche der Träume, einer mutigen Kirche ohne Langeweile, in der sich Jung und Alt wohl fühlen“.

Von: Elli Stühler (Pressearbeit, evangelische Stadtkirche Kitzingen)