Einen Grundsatzbeschluss zum Umsetzung eines Dorfplatzes hat der Albertshöfer Gemeinderat bereits vor geraumer Zeit gefasst. Ursprünglich sollten die Planungen heuer auch noch forciert und die Anlieger und Bürger frühzeitig mit eingebunden werden. Doch es wird nicht mehr viel passieren, da Anliegerversammlungen wegen den Folgen der Covid19-Pandemie kaum machbar sind.

Bürgermeister Horst Reuther gab in der jüngsten Ratssitzung die Marschroute aus, erst im Februar kommenden Jahres die Planungen auf dem Tisch zu haben. Denn der Dorfplatz ist ein größeres Projekt, für das die Gebäude der Alten Post und des ehemaligen Anwesens Reuß im Besitz der Gemeinde abgerissen werden. "Wir wollen die Anlieger auf jeden Fall frühzeitig mit ins Boot holen", betonte der Bürgermeister. Nach dem Abriss wird ein völlig neuer Platz entstehen, den auch das Amt für ländliche Entwicklung wahrscheinlich fördern wird.

Weitere Thermen im Rat

Zustimmung von seinen Ratskollegen erntete der Bürgermeister auch zu seiner Überlegung, wegen der Corona-Pandemie die Jahresschlusssitzung des Gemeinderats ausfallen zu lassen. Derzeit sollen nur unbedingt notwendige Veranstaltungen stattfinden. Deswegen wird auch am  Tag des Ehrenamts sowie am Volkstrauertag das Ortsoberhaupt keine Rede halten, sondern nur einen Kranz niederlegen.

Die Gemeinde will eine andere Wasserenthärtungsanlage für die Grundschule anschaffen, da mit der bisherigen Magnetenthärtungsanlage die Technik sehr aufwändig war. Deswegen musste das Wassersystem bislang alle 72 Stunden auf 35 Grad Celsius hoch geheizt werden, was bald ein Ende haben wird. Der Gemeinderat stellte eine Entscheidung für den Kauf einer neuen Anlage noch zurück, denn neben dem Preis will man erst noch die zukünftigen Wartungskosten vor dem Kauf auf dem Tisch haben.