Zahlreiche Fatimafreunde aus der ganzen Diözese und darüber hinaus waren am 13. August in die Dettelbacher Wallfahrtskirche Maria im Sand zur traditionellen Monatswallfahrt des Fatimaweltapostolates gekommen. Diözesanleiter Pfarrer Christian Stadtmüller begrüßte Altbischof Friedhelm Hofmann als Hauptzelebranten und Prediger. Während der schmerzhafte Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten von Bischof Hofmann und Priestern des Apostolates vorgebetet wurde, nutzten viele Anwesende die Gelegenheit, das Bußsakrament zu empfangen, das wegen der Hygienevorschriften im Freien an drei Stellen im Schatten der Wallfahrtskirche gespendet wurde, heißt es in einer Pressemitteilung des Fatimaweltapostulats.

In seiner Predigt stellte Bischof Friedhelm heraus, dass die Botschaft von Fatima hochaktuell in schwierigen Zeiten sei. Damals wie heute ist der Aufruf der Gottesmutter zu Gebet, Buße und Umkehr eine wichtige Hilfe im Kampf gegen das Böse in der Welt, das sich in Hass, Unfrieden, Krieg und vielem mehr zeige. Gerade das Gebet von Kindern und alten Menschen sei hier besonders hilfreich. Während des abschließenden stimmungsvollen Marienlobes wurden beim Klang des Fatimaliedes die brennenden Kerzen erhoben, wie es sonst bei der Lichterprozession Brauch ist.

Musikalisch umrahmt wurde die Fatimafeier von der Frauenschola und den Dettelbacher Musikanten. Diözesanleiter Christian Stadtmüller dankte zum Abschluss allen herzlich für ihr Mitbeten und lud zur nächsten Monatswallfahrt am 13. September in Kälberau ein. Danach spendete Neupriester Benjamin Schimmer aus Dettelbach den Einzelprimizsegen an eine große Schar von Gläubigen.