Diamantene Hochzeit feierten Juliane und Günther Heumann in Dettelbach. Bürgermeister Matthias Bielek gratulierte dem Jubelpaar. Zum 60. Hochzeitstag überreichte er an Juliane und Günther Heumann im sogenannten „Malerwinkel“ vor dem Brücker Tor das Präsent der Stadt, so eine städtische Pressemitteilung.

Vor 61 Jahren begann die gemeinsame Geschichte von Günther und Juliane Heumann auf einer Tanzveranstaltung in Mainstockheim. Mit Freundinnen machte sich die Dettelbacherin Juliane auf den Weg in den Nachbarort zum „Hülbig“, wo eine Tanzveranstaltung stattfand. Der aus Bibergau stammende Günther war in Begleitung seiner Schwester ebenfalls dort. Auf dem Tanzpodium trafen die beiden dann aufeinander. „Er hat immer nur mit mir getanzt, mit meiner Freundin wollte er nicht“, erinnert sich Juliane Heumann an den Abend zurück. So haben die beiden schließlich zusammengefunden. Bereits ein Jahr später läuteten die Hochzeitsglocken und der Grundstein für das gemeinsame Leben war gelegt.

Fünf Kinder großgezogen

Juliane betätigte sich zu Hause in der heimischen Landwirtschaft und kümmerte sich um die fünf gemeinsamen Kinder. Nachdem der Nachwuchs aus dem Haus war, arbeitete sie bis zu ihrem 65. Lebensjahr insgesamt 25 Jahre im Horn’schen Spital.

Günther war nach seiner Ausbildung als Maler- und Verputzer 1955-1958 noch ein Jahr in seinem Lehrberuf tätig, bis er seine berufliche Erfüllung als Baggerfahrer fand. Seit 1966 war Günther Heumann bis zu seinem Renteneintritt mit 60 Jahren auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Dettelbach engagiert, davon zwölf Jahre als Zweiter Kommandant. Dass die Feuerwehr nach wie vor seine große Leidenschaft ist, merkt man daran, dass Günther jedes Mal, wenn er das Martinshorn hört, schauen muss, in welche Richtung die Feuerwehr ausrückt.

Zehn Enkel und fünf Urenkel gratulieren

Besonders wichtig ist dem Paar die Familie. So besteht die Tradition, dass sich die ganze Familie an Weihnachten bei Heumanns im Haus, der ehemaligen Dutzenmühle, versammelt. Mit zehn Enkelkindern und fünf Urenkeln –wobei das sechste Urenkelchen bereits auf dem Weg ist – wird der Platz langsam knapp. Im vergangenen Jahr musste diese Familientradition coronabedingt unterbrochen werden.