Die Gemeinde Markt Einersheim muss dringend handeln, denn die Kinderkrippen-Plätze reichen schon lange nicht mehr aus. Deswegen muss am Kindergarten angebaut werden um dort Platz für zwei Kinderkrippen-Gruppen zu bekommen. Das Projekt kostet der Gemeinde geschätzte 500 000 Euro und weitere 160 000 Euro fallen für Sanierungen vor allem im Sanitärbereich des bestehenden Kindergartens an.

Die Ratsmitglieder sahen sich die Gegebenheiten vor Ort an, denn der Anbau kann nur in einer Richtung erfolgen, da eine jetzige Außentüre die künftige Verbindung zum Kinderkrippen-Anbau bilden wird. Der 250 Quadratmeter große Anbau wird schräg an das Bestandsgebäude des "Haus für Kinder zum guten Hirten" andocken.

Da eine Feuerwehrzufahrt in nördlicher Richtung um den Kindergarten herumführen muss, wird sich im Umfeld einiges verändern. Die Außenspielgeräte des Kindergartens müssen ebenso versetzt werden wie auch der Kletterturm der Gemeinde. Dabei will der Gemeinderat verhindern, dass der Zugang zu einem Abstellnebengebäude des Sportvereins erhalten bleibt.

Zwischen dem Sportplatzzaun und der in der Breite etwas schmäler zu machenden Weitsprunggrube kann der Sportverein dann künftig noch das Abstellgebäude erreichen. Marcus Hegwein hätte gerne die Bäume im Umfeld des Kindergartens erhalten, doch Petra Krist aus der Verwaltungsgemeinschafts-Bauverwaltung machte ihm da keine Hoffnung. Das beauftragte Architekturbüro Reeg & Spieler aus Rothenburg ist derzeit mit der Detailplanung beschäftigt und wird in absehbarer Zeit eine Entwurfsplanung vorlegen.

Im Sichtdreieck zwischen Kindergarten, Schule und Sportplatz grenzt der so genannte Rote Platz, eine Sportfläche mit Tartanbelag, an. Bürgermeister Herbert Volkamer zeigte seinen Ratskollegen den rissigen und nach mehreren Jahrzehnten verschlissenen Belags. "Da müssen wir unbedingt was machen, wenn es unsere finanzielle Lage erlaubt", meinte das Ortsoberhaupt.