Die Vorfreude wächst mit den steigenden Temperaturen: Endlich dürfen Menschen wieder zusammenkommen und gemeinsam an ihren Lieblingsorten feiern. Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Juli, ist es auf dem Schwanberg so weit. Das Geistliche Zentrum und die Communität Casteller Ring (CCR) laden gemeinsam zu einem Festwochenende ein. Das geht aus einer Pressemitteilung des CCR hervor.

Schon von jeher sei der Schwanberg ein Ort für Herz, Leib und Seele. Das spiegelt sich perfekt wider, wenn am Samstag, 23. Juli, im Schlosspark das Geburtstagsfest „100+1“ – so viele Jahre ist die Parkanlage alt – und am Sonntag, 24. Juli, an gleicher Stelle der Schwanbergtag gefeiert wird.

Unter den großen Linden im Schlosspark, rings um den Neptunbrunnen und die Pergola, gibt es für Groß und Klein, Jung und Alt am Samstag ab 14 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Musikalisch entführt die Gruppe „No Nonsense“ in die goldenen 1920er-Jahre, quasi die „Kinderzeit“ des Parks, den Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen von 1919 bis 1921 hat anlegen lassen. Heute ist die acht Hektar umfassende Parkanlage eine botanische und kulturgeschichtliche Rarität mit vielen kleinen, Besonderheiten.

Kurze Lesungen, historische Bilder, eine Weinprobe, eine Fotobox, in der man sich im 20er-Jahre-Look verewigen kann, und kleine Zeitreisen mit den Schlossparkführern machen Laune. Für alle jungen Gäste gibt es bis zum späten Nachmittag ein Kinderprogramm. Mit Kaffee und Kuchen, Neptunbrötchen und Hubertuswasser ist sichergestellt, dass keiner der Gäste – die übrigens gern im stilgemäßen 20er-Jahre-Outfit kommen dürfen - hungrig bleibt. Gegen 22 Uhr endet das Open-Air-Fest im Park.

Mit einem Gottesdienst um 10 Uhr beim Obelisken – bei widrigem Wetter in der St. Michaelskirche – beginnt am Sonntag, 24. Juli, der traditionsreiche Schwanbergtag. Priorin Sr. Ursula Buske und deren Mitschwestern von der CCR möchten, dass ihr „heiliger Berg“ nach zwei Jahren Corona-bedingter Zurückhaltung wieder zu einem Ort der Begegnung wird. Sie wollen mit Menschen ins Gespräch kommen und sich austauschen.

Beim Festgottesdienst, zu dem es parallel einen Kindergottesdienst gibt, spielt der Posaunenchor Fröhstockheim, es predigt Regionalbischöfin Gisela Bornowski. Anschließend gibt es Gelegenheiten zur Begegnung, zum Beispiel im neu gestalteten Klosterladen sowie Empfangsbereich oder beim gemütlichen Essen rund um den Neptunbrunnen im Park.  Kurze Kirchen- und Schlossparkführungen runden das Programm ab, das um 16 Uhr mit dem Abendgebet in der Kirche endet.