Den 80. Geburtstag feierte am 1. Mai Willi Oehl aus Kleinlangheim. Nach der Schule macht der gebürtige Kleinlangheimer eine Lehre als Maurer und arbeitet dann 15 Jahre in einem Kleinlangheimer. 1970 wechselte er ins Kitzinger Gusswerk  und arbeitete dort als Druckgießer 30 Jahre lang bis zur Rente. Er bediente drei vollautomatische Maschinen "und ich bin in jeder Schicht von einer Maschine zur anderen gerannt, da kamen immer etliche Kilometer zusammen", erinnert er sich noch an diese Zeit.

Ab dem 17. Lebensjahr spielte er bis zur Hochzeit im Jahr 1964 bei der Kleinlangheimer Tanzmusik, einer damals gefragten Band. Seine Frau Hildegard, ein gebürtige Köhler aus Sickershausen, brachte einen Sohn und eine Tochter auf die Welt, die zum Geburtstag ebenso gratulierten wie ein Enkel. War etwas am Haus zu tun, wie etwa der Anbau 1980, fiel Oehl das nicht schwer. Auch die Arbeit in der kleinen Landwirtschaft samt Spargelanbau war sein Bereich. Noch heute sorgt er im Garten um das Haus für ein schmuckes Aussehen.

Das Paar war etliche Jahre auf Reisen und lernte so viele Länder in Europa und auch in Nordafrika kennen. Die große Leidenschaft des Jubilars ist der Kleinlangheimer Posaunenchor, in den er mit elf Jahren eintrat und in dem er bis heute als dienstältestes Mitglied mit der Trompete in der ersten Stimme dabei ist. Im nächsten Jahren kann er sein 70-jähriges Jubiläum im Posaunenchor feiern, was eine außergewöhnliche Leistung ist.

In die Reihe der vielen Gratulanten gesellte sich auch Bürgermeisterin Gerlinde Stier, die sich für die Mithilfe bei Restaurierungsarbeiten in der Kirchenburg bedankte, als es um das Mauern der Giebel ging. Außerdem hob die Bürgermeisterin die Betreuungsarbeit des Ehepaars für eine Nachbarin hervor.