Dank des Engagements vieler Sommeracher Bürger konnte innerhalb kürzester Zeit ein Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben mit „unseren neuen Mitbürgern“ gelegt werden. Diese Aussage traf die Sprecherin des ehrenamtlichen (Flüchtlings)-Helferkreises Martina Österreicher bei ihrem Bericht in der jüngsten Ratssitzung. Seit 4. Februar dieses Jahres sind 17 Flüchtlinge in Sommerach untergebracht. Sie stammen aus Syrien und Afghanistan, berichtete Östreicher. Derzeit sind es 32 Personen, die den Sommeracher Helferkreis unterstützen. Zu den Herausforderungen gehören unter anderem das Einkaufen, die Schule und der Kindergarten, die Begleitung zu Arztbesuchen, die Unterstützung bei der Integration in Vereine und nicht zuletzt auch die Öffentlichkeitsarbeit. Wie Östreicher ausführte, liegt die Hauptaufgabe des Helferkreises vor allem darin, die Flüchtlinge dahingehend zu unterstützen, dass sie möglichst selbstständig ihren Alltag bestreiten können. Spendengelder werden durch den Helferkreis verwaltet und ziegerecht eingesetzt. Bürger, die sich gerne einbringen möchten, sollten Kontakt zur Gemeinde oder den Helferkreis-Verantwortlichen aufnehmen, informierte Östreicher abschließend.

Weitere Themen

• Für den Gemeindebauhof soll ein Kraftfahrzeug beschafft werden. Laut Bürgermeister Elmar Henke soll dies ein Pritschenwagen mit Dreiseitenkippung sein. Mittels einstimmigem Beschluss erhielt die Sommeracher Firma Schmitt den Zuschlag.

• Waltraud Dilling wurde als weiteres Mitglied in den Schulverband Sommerach berufen. Ihr Stellvertreter ist Franz Völk.

• Hinsichtlich des Bebauungsplanes südlich der Volkacher Straße 3 nahm der Gemeinderat Sommerach den Aufstellungsbeschluss in Vorabstimmung mit dem Landratsamt zur Kenntnis. Hierbei werden die städtebaulichen Anregungen berücksichtigt. Für die Grundstücke, die innerhalb der Jahrhundert-Hochwasser-Linie des Überschwemmungsgebietes des Maines liegen, ist ein wasserrechtlicher Antrag auf Ausnahmegenehmigung zu stellen, hieß es im Beschluss.

• Für die Planung zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und Erneuerung der Dachfläche der Fahrzeughalle erhielt das Würzburger Architektenbüro Röschert den Auftrag.