Kaltensondheim

Dachsanierungen und ein neuer Plan für den Wald

Für den Gemeindewald Biebelried wird ein neuer Forstwirtschaftsplan benötigt. Damit beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Feuerwehrhaus Kaltensondheim ebenso wie mit der energetischen Sanierung des Bauhofs in Kaltensondheim und des Feuerwehrhauses Westheim.

Für den Gemeindewald Biebelried wird ein neuer Forstwirtschaftsplan benötigt. Damit beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Feuerwehrhaus Kaltensondheim ebenso wie mit der energetischen Sanierung des Bauhofs in Kaltensondheim und des Feuerwehrhauses Westheim.

Der Forstwirtschaftsplan für den Gemeindewald Biebelried ist laut Revierleiter Achim Volkamer nach 20 Jahren Ende vergangenen Jahres abgelaufen. Mit der Ausarbeitung eines neuen Plans beauftragte die untere Forstbehörde geeignete, freiberufliche Forstsachverständige. Die Arbeiten sollen im Sommer beginnen. Dabei wird auch der Klimawandel berücksichtigt. Die Kosten bezifferte Volkamer auf rund 7000 Euro, die Hälfte trägt die Gemeinde Biebelried. Zum 1. Januar 2023 soll der neue Plan gelten.

Energetische Sanierungen gemeindeeigener Gebäude

Gedanken macht sich der Gemeinderat über energetische Sanierungen gemeindeeigener Gebäude. Beim Bauhofgebäude in Kaltensondheim soll das Dach saniert werden. Zweite Bürgermeisterin Gabriele Brejschka, die in Vertretung von Bürgermeister Roland Hoh die Sitzung leitete, informierte nach Rücksprache mit den Bauhofmitarbeitern das Gremium, dass es auch Sinn mache, das bestehende Tor durch ein neues zu ersetzen. Vorher müsse ein Energie-Effizienz-Experte beauftragt werden. Das gelte auch bei der Sanierung des Daches beim Feuerwehrhaus in Westheim. Dies sei nötig, um eine Förderung zu bekommen, erläuterte Brejschka. Der Gemeinderat stimmte dem Vorgehen zu.

Die Freiwillige Feuerwehr Kaltensondheim hat ihre Kommandanten gewählt. Der Gemeinderat bestätigte nun Tobias Czech als Kommandant und Gabriele Brejschka als seine Stellvertreterin.

Bürgerversammlung für alle drei Ortsteile am 2. Mai

Gabriele Brejschka gab bekannt, dass die Bürgerversammlung für alle drei Ortsteile am Montag, 2. Mai, ab 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Kaltensondheim stattfindet. Die Sitzungsleiterin informierte das Gremium auch über Schmierereien am Buswartehäuschen in Kaltensondheim. Hier sei Anzeige erstattet worden.

Über die Katzenhilfe seien 20 Katzen in Kaltensondheim und fünf in Westheim kastriert worden, je Kater koste so etwas 60 Euro, je Katze 80 Euro. Brejschka dankte der Katzenhilfe für diese durch Spenden finanzierte Arbeit. Gemeinderat Manfred Kleinschrodt wies darauf hin, dass beim Jugendraum in Biebelried sich eine Müllhalde entwickelt habe. Wer dafür verantwortlich sei, sei unbekannt. "Das gehört aufgeräumt", betonte er. Ein Bürger berichtete, dass an der Feuerstelle auch OSB-Platten verbrannt worden seien.

Beim neuen Baugebiet in Kaltensondheim sollte man auch spielplatzmäßig etwas tun, regte Gemeinderätin Andrea Czech an. Dort gebe es viele Kinder. Eine Bürgerin bedauerte, dass die Palmkätzchenweide am Weiher in Biebelried "radikal geschnitten" worden sei. Hier vermisse sie das Fachwissen, wie ein solcher Baum zu schneiden sei. Schließlich böten die Palmkätzchen erste Nahrung für die Bienen.