Am 16. Juni hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann das Ende des bayernweiten Katastrophenfalls festgestellt. Mit Schreiben vom 26. Juni gab das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Informationen zum weiteren Vorgehen bei den lokalen Testzentren nach der Aufhebung des Katastrophenfalls. In dem Schreiben heißt es: "Aufgrund des aktuell positiv zu bewertenden Infektionsgeschehens im Freistaat Bayern ist der Fortbestand der lokalen Testzentren über das Ende des Katastrophenfalls hinaus gegenwärtig nicht mehr zwingend erforderlich."

An der Corona-Teststrecke, die seit dem 4. Mai vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim in Albertshofen betrieben wurde, wurden zuletzt an drei Tagen die Woche nur noch circa 30 Tests pro Woche durch die KVB durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher ist nach Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ein Testzentrum im Landkreis Kitzingen nicht mehr zwingend erforderlich, weshalb dieses bis auf Weiteres auf "ruhend" gestellt wird. Das Testzentrum kann bei Bedarf in sehr kurzer Zeit wieder reaktiviert werden, etwa im Falle einer zweiten Infektionswelle oder bei neuen Vorgaben.

Bis dahin gilt weiterhin, dass Bürger mit akuten respiratorischen Symptomen, Kontakt zu einem nachweislich an Covid-19 Erkrankten oder mit Hinweisen auf eine virale Pneumonie sich zunächst an ihren Hausarzt wenden sollten. Er entscheidet, ob es sich dabei um einen Covid-19 Verdachtsfall handeln könnte, der entsprechend getestet wird. Alternativ können sich Bürger an die KVB (Hotline 116 117) wenden, um sich bei Verdacht testen zu lassen. Bei Fragen rund um Corona steht auch das Gesundheitsamt als Ansprechpartner zur Verfügung.