Zwei positive Corona-Fälle sorgten am Montag für Aufregung, Vertretungsstunden und Heimunterricht an zwei Schulen in Kitzingen. Am Armin-Knab-Gymnasium  (AKG) und an der FOS/BOS Kitzingen/Ochsenfurt ist jeweils ein Schüler betroffen. Weil der Neuntklässler vom AKG beispielsweise im Religionsunterricht auch mit Schülern aus anderen Klassen in Kontakt war, wurden am Sonntag 38 Schüler getestet. Diese Schüler wurden vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie eins (KP1) eingestuft und befinden sich für 14 Tage in Quarantäne.

Außerdem sind am AKG zwölf Lehrer betroffen, die ebenfalls am Sonntag getestet wurden. Auch sie sind aktuell zuhause. Schulleiterin Monika Rahner hofft, dass die Lehrer nach einem negativen Corona-Test am Donnerstag als Kontaktperson zweiter Kategorie (KP2) gelten und danach wieder in die Schule dürfen. Hierbei gelten für Lehrer die gleichen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts wie für alle anderen Kontaktpersonen auch, heißt es auf Nachfrage beim Landratsamt in Kitzingen.

Dickes Lob fürs Gesundheitsamt

Ein dickes Lob machte Rahner dem Gesundheitsamt, weil es für die Schule am Sonntag eine spontane Reihentestung organisierte. Allgemein habe ihre Schule bisher Glück gehabt: "Es war der erste Fall am AKG und es war gut, dass er am Wochenende bekannt wurde. So konnten bereits am Sonntag alle Eltern informiert werden." 

Wegen des positiven Falls an der FOS/BOS sind 26 Schüler und sechs Lehrer zuhause. Der für Kitzingen zuständige Schulleiter Andreas Breitenbacher hat vom Gesundheitsamt bisher noch keine Info über die Quarantänezeit seiner Lehrkräfte. Auch die Auswertung der Reihentestungen, die ebenfalls am Sonntag stattfanden, dauere aktuell noch an. Dafür bereitet Breitenbacher mit seinen Kollegen alles für den Unterricht von zuhause vor. Weil die Schule erst saniert wurde, verfügt sie auch über eine ausreichende Internetverbindung. So können auch die Lehrer, die sich aktuell daheim sind über Videokonferenzen Schüler in der Schule erreichen und unterrichten. Da der Schulleiter von zwei Wochen Quarantäne für seine Lehrkräfte ausgehe, sei es wichtig, dass dies funktioniere.  Breitenbacher ist aber guter Dinge: "Wir sind optimistisch, dass das klappt."