In Rumänien wird es für Hilfsorganisationen immer schwieriger, bedürftige Menschen zu unterstützen. Dies geht aus einem Brief von Caritasdirektor Ioan Laurentiu Roman aus der Diözese Satu Mare an die Rumänienhilfe Karl in Dettelbach hervor.

Die Caritas in Satu Mare betreibt Kindergärten, Tagespflegestätten, Armenküchen, Einrichtungen für Behinderte und viele weitere Projekte. Ziel ist es, den Menschen am Rande der Gesellschaft ein halbwegs würdiges Dasein zu ermöglichen. Die Mittel dafür kommen in erster Linie in Form von Spenden aus dem Ausland, der rumänische Staat trägt nur einen minimalen Anteil dazu bei. Zudem sind staatliche Leistungen kaum kalkulierbar, da sie meist sehr spät, unregelmäßig und in wechselnder Höhe eingehen.

Corona trifft die Caritas in Rumänien stark

Hinzu kommt nun seit März die Corona-Pandemie, von der Rumänien stark betroffen ist. Die Caritas musste viele soziale Dienste einstellen oder herunterfahren. Das hat laut Caritasdirektors Roman „direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und das tägliche Leben". Zudem habe der Staat seine Subventionen für die Sozialdienste völlig eingestellt. Damit fällt es immer schwerer, das Angebot aufrecht zu erhalten und das Personal zu bezahlen. Zumindest die Sozialküchen, die Hauskrankenpflegezentren und eine Seniorentagesstätte in Satu Mare konnten bislang in Betrieb bleiben.

Das soll nach dem Romans Willen auch so bleiben. Allerdings ist das nur zu schaffen, wenn es gelingt, neue Mittel zu requirieren. Deshalb ruft Rumänienhilfe Karl zu Spenden für die Verbesserung der misslichen Lage von Caritas Rumänien auf. Die Rumänienhilfe Karl leistet seit 30 Jahren humanitäre Hilfe für bedürftige Menschen in Rumänien und genießt dort einen exzellenten Ruf. „Unterstützen Sie uns, damit wir unsere Partner und deren Schützlinge in Rumänien unterstützen können“, sagt Elmar Karl, der Kopf der Rumänienhilfe.

Spendenkonto: Kath. Kirchenstiftung Bibergau - Rumänienhilfe, IBAN: DE75 7919 0000 0600 4504 56, BIC: GENODEF1KT1 (VR Bank Kitzingen)