Nach zwei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung konnten endlich wieder Studienfahrten für die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid durchgeführt werden. Ende Juli verbrachten 22 Jugendliche auf der Fahrt "Hauptstadtperlen an der Donau" neun abwechslungsreiche Tage in den Donaumetropolen Bratislava, Budapest und Wien mit ihren Lehrkräften Claudia von Hayek, Daniel Horn und Harald Godron.

Als erstes reiste die Gruppe mit der Bahn nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Die wunderschöne Altstadt wurde bei einem ersten Rundgang und am nächsten Morgen bei einer Stadtführung genauer besichtigt und natürlich durfte auch eine Bootsfahrt auf der Donau nicht fehlen. Abends bestand die Möglichkeit die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes kennenzulernen und sowohl die familiäre Aura als auch die Schönheit der Stadt überzeugten die gesamte Reisegruppe.

Zwei Tage später fuhr die Gruppe nach Budapest. Dort angekommen ging es zum imposanten ungarischen Parlamentsgebäude und die Jugendlichen ließen den restlichen Abend am Donauufer ausklingen. An den beiden folgenden Vormittagen standen bei heißen 41°C Stadtrundgänge durch Pest und Buda auf dem Programm. Um der größten Hitze aus dem Weg zu gehen, hatten sich die Jugendlichen an einem Nachmittag für ein Indoor-Schwarzlicht-Minigolfturnier entschieden. Am zweiten Nachmittag bestand die Wahl zwischen einem Besuch des "Terror Museums" oder einem Kunstmuseum. Kulinarisch waren die Aufenthalte in den Streetfood-Märkten im Szeneviertel Budapests ein leckeres Highlight.

Nach drei Tagen in Budapest kam die Gruppe nach einer dreistündigen Zugfahrt in der Donaumetropole Wien an. Auf einem ersten Rundgang durch die Innenstadt beeindruckten die prunkvollen Gebäude und herausragenden Sehenswürdigkeiten bis zum Stephansdom. Der nächste Morgen startete mit einer Besichtigung des imposanten Wiener Rathauses. Anschließend folgte ein kurzweiliger, informativer Stadtrundgang und nachmittags ein Besuch im "Haus der Geschichte". Am letzten Besichtigungstag führte zunächst eine Wanderung vom Kahlenberg durch die Weinanbaugebiete am Stadtrand Wiens. Anschließend hatten die Jugendlichen dann die Wahl zwischen einem Ausflug zum Schloss Schönbrunn oder zum Kunstmuseum Albertina.

Buchstäblich den Höhepunkt der Fahrt erlebten die Schülerinnen und Schüler am letzten Abend bei einer Fahrt mit dem berühmten Wiener Riesenrad. Auf dem Prater, dem allseits bekannten Wiener Jahrmarkt, klang dann die abwechslungsreiche Rundreise durch die Donaumetropolen aus, bevor wieder die Heimreise angetreten wurde. Am Schluss waren sich alle Beteiligten dieser Reise einig: endlich mal wieder eine Studienfahrt mit einem coolen Programm an heißen Sommertagen!

Von: Harald Godron (Lehrer, Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid)