Am Mittwochnachmittag meldete eine Frau aus dem Kitzinger Landkreis einen Computerbetrug bei der Polizeiinspektion Kitzingen, heißt es im Polizeibericht. Die Dame hatte eine E-Mail erhalten und sollte aufgrund neuer Regularien ihrer Bank Telefonnummer und Geburtsdatum erfassen. Dann würde sich ein Mitarbeiter der Bank melden.

Kurze Zeit später meldete sich tatsächlich ein bislang Unbekannter telefonisch und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Er konnte die Rentnerin überzeugen, mehrere TAN-Nummern für Überweisungen aus ihrem TAN-Generator zu übermitteln. Es erfolgte dann eine Abbuchung von 30 000 Euro vom Konto der Geschädigten. Rund 30 Minuten später meldete sich ein echter Mitarbeiter der Bank, um den Geldtransfer zu prüfen. Es stellte sich letztendlich heraus, dass die Frau auf einen Betrüger hineingefallen war.

Die Polizei warnt deshalb vor der Herausgabe persönlicher Daten. Cyberkriminelle  bedienen sich einer großen Bandbreite an Methoden, um dem späteren Opfer zu schaden. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik gibt auf der offiziellen Internetseite Hinweise, welche Methoden das sind und wie man sich schützen kann.

Abrufbar ist die Seite unter: www.bsi.bund.de

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