Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer sind der Einladung des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach (EGM) am Sonntagabend zur Premiere des "circus equorum" gefolgt. Über 80 Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe zeigten dort unter der Leitung von Mona Schwanfelder, was sie in den Voltigier-Kursen in den vergangenen Monaten trainiert hatten. "Was die Voltis hier auf die Beine gestellt haben, ist absolut außergewöhnlich", sagte Schulleiter Markus Binzenhöfer bei der Vorstellung am Sonntagabend, die den Auftakt einer Kulturwoche mit zahlreichen Veranstaltungen aus Theater, Musik, Sport sowie Natur- und Technik an der Klosterschule markierte.

Ausgedacht und trainiert hat die Choreografien aus Tanz und Turnen Mona Schwanfelder. Das Programm zeigte sich so vielfältig, wie die Fähigkeiten, die für das Voltigieren gebraucht werden. "Die Kinder und Jugendlichen müssen nämlich da ganz Unterschiedliches können, was wir natürlich alles in den Stunden trainieren", erklärte die Trainerin und Lehrerin am EGM im Vorfeld. Dazu würde vor allem das Turnen gehören, aber auch Akrobatik, Artistik, Ausdruck und Körperspannung.

In den einzelnen Einlagen begeisterten die Voltis mit ihrem Können. So begann die Zirkus-Vorstellung bereits mit einer Tanz-Choreografie, die die Zuschauer fesselte. Im Anschluss ging es auf dem Rücken des Norwegerpferds Zwergenkönig weiter. Die jüngsten Voltis zeigten hier mit Unterstützung der Älteren tolle Figuren in der Gangart Schritt. Weiter ging es mit Bauchrednerin "Luzie", die im Gespräch mit der Stall-Fledermaus die nächste Nummer ankündigte: Akrobatik an der Schaukel – und die beeindruckte die Zuschauerinnen und Zuschauer, die jede Figur mit Applaus würdigten.

Die Clowns im Anschluss sorgten vor allem bei den anwesenden Kindern für viel Lachen. Es folgte eine Akrobatik-Einlage mit außergewöhnlichen Figuren und Positionen. Danach durften noch einmal die Voltis aufs Pferd und zeigten fortgeschrittene Hebe-Figuren. Nach der Pause präsentieren alle Voltis in verschiedenen Turn-Beiträgen unterschiedlich schwierige Übungen. Eine atemberaubende Performance in mehreren Metern Höhe zeigte sich dann am Vertikaltuch, bei einer Freidressur ging es um die Pferd-Mensch-Beziehung. Beim letzten Beitrag gaben die Kinder und Jugendlichen turnerisch und akrobatisch mit einer Gesamtperformance noch einmal alles. Der nicht enden wollende Applaus zeigte, wie die gut zweistündige Zirkusvorstellung beim Publikum ankam.

Von: Julia Martin (Pressearbeit, Abtei Münsterschwarzach)