Noch sind es zwei Wochen bis zum 1. Advent und niemand weiß, wie wir heuer Weihnachten feiern können. Doch die Mitarbeiter der Stadt Kitzingen sind schon fleißig dabei, die Weihnachtsbäume an markanten Stellen im Stadtgebiet aufzustellen. Am Montagvormittag hievten sie beispielsweise den Baum am Königsplatz nach oben (Foto).

Der größte Baum wird in diesem Jahr auf dem Marktplatz strahlen. Etwa zehn Meter hoch ist die Blaufichte, die dafür aus Repperndorf in die Altstadt gefahren wurde. In den Stadtteilen sind weitere Christbäume geplant, sechs bis acht Meter hoch. Doch die Stadtgärtner und Bauhofmitarbeiter haben noch mehr zu tun: 54 Nordmanntannen und 30 Blaufichten, alle zwischen 1,5 und drei Metern hoch, verteilen sie in diesen Tagen über das Stadtgebiet. 

96 Fichten und Tannen im Stadtgebiet

Die Stadt wählt insbesondere Blaufichten, Nordmanntannen und Küstentannen für den weihnachtlichen Schmuck auf ihren Straßen und Plätzen aus. Die Herkunft der Bäume ist unterschiedlich. Manche kommen aus dem Steigerwald, andere sind Spenden von Privatleuten. Nicht selten wächst einem Haus- und Gartenbesitzer der ein oder andere Baum buchstäblich über den Kopf.

Nach dem Aufstellen der Christbäume kommt die Beleuchtung. Die Stadt Kitzingen hat dafür einen exakten Zeitplan: Am Freitagabend vor dem 1. Advent, in diesem Jahr also am Freitag, 27. November, wird die Beleuchtung der Bäume eingeschaltet. Das ist dann auch der Zeitpunkt, zu dem das Licht auf dem Marktturm zu brennen beginnt und ihn in die größte Adventskerze Bayerns verwandelt.