Mitten ins Schwarze traf Udo Baumann beim Bürgerschießen am Kirchweih-Dienstag in Wiesentheid. Er durfte sich über den Siegerpreis in Form einer Gold-Dukate sowie eines Weinpräsents freuen. Paul Graf von Schönborn überreichte den ersten Preis, der vom Adelshaus spendiert wird. Auf Platz zwei landete Gerhard Brand, dritter wurde Alexander Jäger.

Die Scheibe der Jungbürger ging an Daniel Bätz, auf die Scheibe der Avantgarde gab Paul Füller den besten Schuss ab. Die Ehrenscheibe, auf die die Gäste schießen, nahm Martin Hüßner (Historische Burschenschaft Markt Einersheim) mit nach Hause.

Geschossen wurde wie üblich mit einem Kleinkalibergewehr auf eine in 50 Meter Entfernung befindliche Scheibe. Von den 291 Teilnehmern trafen 240 die innere schwarze Scheibe, die einen Durchmesser von 16 Zentimetern hat. Die ersten drei Schützen erwischten die Sechs, also genau das Zentrum.

Für jeden Teilnehmer gab es einen Preis

Die Bürgerwehr hatte wieder Preise von Wiesentheider Geschäftsleuten und Spendern eingesammelt, jeder Teilnehmer erhielt einen davon. Bürgerhauptmann Karl Gropp bedankte sich auch bei den Wiesentheider Bürgern, die in diesem Jahr wieder mitmachten und damit die bis auf das Jahr 1616 zurück gehende Tradition weiter pflegen.

Die Platzierungen: 1. Udo Baumann, 2. Gerhard Brand, 3. Alexander Jäger, 4. Michael Lang, 5. Alexander von Schönborn, 6. Gerhard Fluhrer, 7. Sigmund Wimmer, 8. Peter Bätz, 9. Günter Möderl, 10. Robert Kaiser, 11. Heinrich Junker, 12. Jürgen Pfannes, 13. Sven Balke, 14. Simon Lorenz, 15. Martin Fackelmann. Scheibe der Jungbürger: Daniel Bätz; Scheibe der Avantgarde und Offiziere: Paul Füller; Ehrenscheibe: Martin Hüßner.